Die Lange Nacht des kurzen Films.
… “Extra wegen des Films über die 3 Essen” war Andrea Wilde nach einer Ausstellungseröffnung in der Bürgergalerie im Freiluftkino Steinweg zwischen Bürgercafé und “Mangelwirtschaft” geblieben und sie war begeistert. Schließlich seien die nun abgerissenen Essen ein weithin sichtbares Stück Heimat gewesen. Das Publikum, das kommen konnte, wann es wollte, war dankbar: Es blieb und applaudierte den Filmen auf der aus der Ferne schon fast zu kleinen Großbildleinwand und auch der Livemusik zwischen den Filmblöcken. …
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Der göttliche Funke
Der Dirigent Carlos Kleiber war eine Legende schon zu Lebzeiten. Eric Schulz hat Zeitzeugen befragt und eine Fülle von unbekanntem Archivmaterial gefunden.
Der Kamerablick ist auf Asphalt gerichtet, eine Landstraße gleitet unter uns hinweg. Dann sehen wir im Rückspiegel schneebedeckte Berge. Die Alpen? Noch ist das Ziel ungewiss. Einer spricht, mit österreichischem Dialekt, in einem halbdunklen Zimmer: “Er war ein Lausbub, ein ganz schlimmes Kind. I weiß net, warum er seinen Beruf derart geschwänzt hat.”
Die Straßen-Metapher am Anfang dieser Musikdokumentation über Carlos Kleiber wirkt zuerst rein atmosphärisch. Später im Film aber verdichtet sie sich zum Flucht-Motiv. Dieser Ausnahmedirigent ist immer wieder vor seinem eigenen Ruhm geflohen, er machte sich rar, sagte Aufführungen ab, ließ alles stehen und liegen und pflegte sich, in München oder Wien, überraschend ins Auto zu setzen, um nach Slowenien zu fahren, zu seinem Haus in einem kleinen Bergdorf, mit einer kleinen Kirche und einem kleinen katholischen Friedhof.
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Ein Filmteam ist in Amazonien dem Zauber von Guarana auf der Spur
Saalfeld/Manaus. Axel Brümmer und Peter Glöckner arbeiten weiter an ihrem Projekt, einer dreiteiligen Reportage über das Land der Fußball-WM 2014, Brasilien, heißt die Antwort. Die beiden Abenteurer und Reisejournalisten aus Saalfeld werden dabei von Thomas Niemann, Geschäftsführer der Centauri Film- und Fernsehproduktion GmbH aus Gera, und Kameramann Andreas Hüttig begleitet.
Das Filmteam war im vergangenen Jahr bereits mit Axel und Peter im Südosten Brasiliens unterwegs, wo sie per Fahrrad die Städte besuchten, die einst von deutschen Auswanderern gegründet worden waren, wovon bis heute Ortsnamen, Vereine und Brauchtum künden. Von diesem wirtschaftlich gesegneten Landesteil weg ging es im nunmehrigen zweiten Abschnitt der Dokumentation in die an Naturschönheiten reiche Region des Amazonas, von der Metropole Manaus aus mit Paddelbooten weiter hinein in den Dschungel. Ein geplantes drittes Kapitel soll sich Ost- und Mittelbrasilien widmen. Dabei wird die Atlantikküste mit weißen Traumstränden und den Metropolen der Kulturen afrikanischer Einwanderer per Segelfloß erkundet. Zum Filmprojekt soll ein Buch entstehen.
Axel und Peter sind seit Jahren amazonaserfahren, aber für das Filmteam aus Gera war die schwüle Regenwaldhitze eine Herausforderung. Vor allem Andreas Hüttig, der die schwere Kamera schon auf dem dreistöckigen Holzdampfer auf dem Amazonas schulterte, hatte zu schwitzen. “Hängemattendampferschlaffahren ist schön”, sagt Thomas Niemann und meint: Wenn man es kann. Das sollte nicht die einzige Gewöhnung an indianisches Leben bleiben, denn die vier mussten weit hinein in den Urwald, in das Dorf Caqual, um dem “Zaubermittel” Guarana auf die Spur zu kommen.
Hier, wo hunderte Kilometer die 200-Seelen-Dorfgemeinschaft vom nächsten Ort trennen, hier beginnt der Tag mit Guarana, hier endet er mit Guarana, und zwischendurch werden die Bohnen für den Verkauf gehobelt oder gemahlen. Ob die Mannschaft, die natürliches Guarana konsumiert, beim Fußball siegte, oder die, die auf industriell gefertigte Drinks setzt, das wird Auswirkungen auf ein Getränk haben, das im Saalfelder Brauhaus entstehen soll. Centauri produziert jetzt einige kurze Sequenzen für Nachrichtensendungen, später folgt die gesamte Reportage.
Und während Niemann und Hüttig in Deutschland das mitgebrachte Material sichten, paddeln Brümmer und Glöckner schon auf den Orinoco.
“Wir sind auf der Spur des Muntermachers, der die Welt erobert hat.” Thomas Niemann, Filmemacher
Sabine Bujack-Biedermann / 28.07.11 / OTZ
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Thomas Niemann; t.niemann@centaurifilm.de
TECHNIK-EB:
Andreas Hüttig; a.huettig@centaurifilm.de
TECHNIK-SCHNITT/IT/ÜBERSPIELE:
Hans Radschiner; h.radschiner@centaurifilm.de
Web-Content:
Thomas Niemann
GESCHÄFTSFÜHRER:
Thomas Niemann
ADRESSE:
Centauri GmbH
Film- und Fernsehproduktion
Küchengartenallee 6
07548 Gera
Heute ist Zeugnissausgabe – zumindest für Mediengestalter – Bild und Ton. Björn Walther konnte es kaum glauben: Er ist Thüringens bester Auszubildender in diesem Fach. Drei Jahre die sich für ihn gelohnt haben. Und weil Björn so gut war, erhält er von der IHK ein Stipendium im Wert von über 5500 Euro. Herzlichen Glückwunsch.
Möchtest Du auch einer der besten Mediengestalter des Landes werden? Dann bewirb dich! Sei kreativ – wir freuen uns über ungewöhnliche Bewerbungen. Nichts ist so langweilig wie Papiervordrucke oder Bewerbungs-Vorgaben von Schulen, von Lehrern. Die Medienwelt ist hart. Nur die Besten und Kreativsten setzen sich durch. Also Traut Euch was! Wir sind gespannt auf Eure Bewerbungen.
Mehr Infos zum Ausbildungsberuf Mediengestalter Bild und Ton findet Ihr hier.
Björn Walther.
Seit zwei Jahren ist Björn Auszubildender bei Centauri-Film. Es wird Zeit, dass er ein eigenes Projekt bekommt und dafür Verantwortung übernimmt. Also haben wir hier für ihn eine Plattform geschaffen: den Azubi-Stream.
Björn ist in Gera und in Thüringen unterwegs, filmt alles was wichtig, schön und bewundernswert ist. Azubis haben manchmal den etwas anderen, besonderen Blickwinkel auf die Dinge des Alltags. Zusammen mit den Centauri-Fernsehprofis sucht er Themen, recherchiert, schreibt kurze Treatments, filmt und schneidet seine Beiträge für den “Azubi-Stream”. So entstehen Monat für Monat aktuelle Filme für die Region.
Es ist ganz einfach bekannt zu werden. Mit einem Film auf Youtube! Veranstalter und Agenturen haben den Youtube-Markt längst entdeckt. Wackelige Handyclips dreht jeder aber professionelle Partymacher wollen auch den professionellen Film. Das kostet zwar etwas Geld doch es bringt Klicks und steigert den Wert ihrer Feiern. Freunde zeigen den Clip anderen Freunden. Auf Sozialen Netzwerken wie Facebook wird er gleich hundertfach „geteilt.“
Auf den richtigen Codec, die richtige Auflösung und die Datenrate kommt es an. Erst dann ist der Film auch in perfekter Qualität im WorldWideWeb.
Die drei Essen sind dem Erdboden gleich
Vom Wahrzeichen zum Störfaktor – Eine Langzeitdoku zeigt die Abrissarbeiten
Sie wurden nur 30 Jahre alt. Ein kurzes Leben, bezogen auf das menschliche, aber lange genug, um vom einstigen Wahrzeichen zum Störfaktor degradiert zu werden. 30 Jahre lang wurden sie bejubelt und belächelt, in zahlreichen Wettbewerben thematisiert, in unzähligen Foren diskutiert. Ihre Bedeutung wurde signalisiert in Widerstandsbewegungen und Demonstrationen, internationalisiert durch ein Mode-Label und nicht zuletzt dokumentiert in einer einzigartigen Langzeitdokumentation…
weiterlesen hier auf neuesgera.de
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… unterwegs zu Sportstadien in Brasilien
Axel Brümmer trainiert mit dem Fahrrad auf den Straßen in Paraquay.
Seit zwei Wochen sind sie wieder auf Tour, Axel Brümmer, Peter Glöckner und ihre Lieblingsfortbewegungsmittel, die Fahrräder. Nach mehreren Touren per Dschunke oder Kanu sind die beiden Weltumradler abermals in die Sattel gestiegen.
Saalfeld. Ziel der aktuellen Reise sind keine historischen Routen, die sie wiederentdecken, oder entlegene Weltwinkel, die sie erkunden wollen. Diesmal folgen sie einer topaktuellen Anregung: Während alle Welt auf Südamerika als Ausrichter der Fußball-WM blickt, denken Brümmer und Glöckner bereits an das nächste Weltturnier in vier Jahren. Dann wird Brasilien, einer der Länderfavoriten der beiden, in den Fokus der Sportwelt rücken.
“Wir wollen in alle brasilianischen Austragungsorte der Fußballweltmeisterschaft fahren und deren Kulturen, nationalen Eigenheiten und historischen Hintergründe vorstellen”, erklärt Axel Brümmer das Projekt. Dass die beiden Abenteurer dazu alternative Transportmittel und ausgefallene Wege nutzen, ist für sie keine Frage. Oft liegen Hunderte Kilometer quer durch den Regenwald zwischen den Städten.
Auswirkungen solch ungewöhnlicher Routenplanung bekommt derzeit ein deutsches TV-Team zu spüren, das die beiden gerade durch Südbrasilien begleitet. Thomas Niemann, Geschäftsführer der Centauri Film- und Fernsehproduktion GmbH aus Gera, und Kameramann Andreas Hüttig starten damit eine Langzeitdokumentation, die in mehreren Teilen durch das größte Land Südamerikas führen wird. Was passiert, wenn Greenhorns mit moderner Technik auf altgediente Reisejournalisten treffen, die die Pfade abseits des herkömmlichen Tourismus lieben, kann im Blog unter www.centauri film.de nachgelesen werden.
Der Startpunkt zu diesem Vorhaben in mehreren Etappen lag allerdings außerhalb des fußballverrückten Brasiliens. Im nicht weniger fußballverliebten Paraguay trainierte Axel Brümmer zusammen mit Julius Fritzsch vom Verein Saalfeld-Samaipata in der extremen Landschaft des Chaco an der Grenze zum Pantanal, zwischen Halbwüste und Feuchtgebiet. Nicht nur wegen der klimatischen Herausforderungen bot sich Paraguay dazu an. Hier, zentral in Lateinamerika, hat auch die CONMEBOL, die südamerikanische Fußball-Konföderation, vergleichbar mit der UEFA, ihren Sitz.
Sabine Bujack-Biedermann / 01.05.10 / otz
…in Gera: Centaurifilm GmbH
Filmproduktion in Brasilien & eine Langzeitdoku zum Abriss der drei Essen
Von Christine Schimmel
Dass es junge Geraer zu etwas bringen können – und das sogar in ihrer Heimatstadt – zeigt das Beispiel von Thomas Niemann, dessen Film- und Fernsehproduktionsfirma Centauri GmbH sich über die Jahre hinweg zu einem international arbeitenden Unternehmen gemausert hat. Am 20. April feiert sein siebenköpfiges Team das zehnjährige Bestehen der Firma, die 2000 noch als Alpha TV gegründet worden war.
Derzeit hält sich der gesellschaftende Geschäftsführer persönlich in Brasilien auf, um dort drei Wochen lang die Weltumradler Axel Brümmer und Peter Glöckner filmisch zu begleiten. Sogar bei einer Indianer-Olympiade wird er dort exklusiv dabei sein. Bis 2014 will Niemann mit dieser großen Eigenproduktion Filmgeschichten sammeln, um sie spätestens zur dann stattfindenden Fußball-WM zeigen zu können.
Doch schon viele fremde Länder hat das Geraer Fernsehteam bereist, z.B. Korea, Japan, Abu Dhabi und Dubai. „Seit 2000 produzieren wir für das MDR Fernsehen und haben uns seitdem eine gewisse Auslandskompetenz erarbeitet“, betont Niemann. Aufträge kämen auch über die Begleitung Staatsbediensteter.
80 Prozent aller Aufträge kommen vom MDR, für den die Centauri GmbH tagesaktuelle Berichterstattung für das Thüringen Journal,Thüringen Exklusiv und den Sachsen Spiegel erarbeitet. Die MDR Korrespondenten Kathleen Bernhardt und Marian Riedel sitzen mit im Haus in der Küchengartenallee und entwickeln tagtäglich Ideen, die sie dem MDR anbieten und dann mit Centauri in die Tat umsetzen.
Die Standleitung erlaubt es auch, Liveschaltungen von Interviews vor Ort direkt in das ZDF-Morgenmagazin-Studio zu schicken. Daneben dreht das Team auch Image- und Werbefilme für hiesige Unternehmen, Städte und Gemeinden.
Vor der BUGA entstand so für den Gera Tourismus e.V. ein Film für Gera. Über diesen Auftrag verschaffte man sich einen guten Ruf und konnte auch für den Landkreis Greiz zwei weitere Filme machen. Für einen von beiden wurde sogar eigene Musik komponiert.
Mit Spannung erwarten kann man die Langzeitdokumentation zum Abriss der drei Essen in Gera. „Seit dem Drehbeginn vor rund zwei Jahren haben wir das aufwändige Abtragen der Schornsteine nun begleitet und wollen die Prozedur eines solchen auch in der Öffentlichkeit stark emotional besetzten ‚Wahrzeichens‘ dokumentieren“, betont Niemann. Am 14. Juli soll der 30-minütige Film schließlich im MDR Fernsehen ausgestrahlt werden. Doch für die Drei-Essen-Fans in Gera ist die Reportage bald als 60-Minuten-DVD erhältlich. In diesem Jahr stehen noch zahlreiche weitere Projekte an. So produziert Centauri einen großen Dokumentationsfilm über den weltbekannten Dirigenten Carlos Kleiber für den österreichischen Privatsender Servus TV. „Für diesen Interviewfilm haben wir einen besonderen Autor und auch eine Kamerafrau engagiert, die viel in der Künstlerszene dreht. Mit viel Archivmaterial und O-Tönen von Menschen, die den Stardirigenten noch persönlich kannten soll eine Doku entstehen, die zum 80. Geburtstag des verstorbenen Carlos Kleiber gezeigt wird“, so Niemann. Auch die letzte Fahrt des Dirigenten von Salzburg nach Slowenien wird nachgestellt und versucht eine einfühlsame Annäherung an den großen Künstler. Das Jahr 2011 steht in Gera natürlich unter dem Datum des Dix-Geburtstages. „Dazu ist ein Dix-Film geplant, der Leben und Werk des Malers in den Blick nimmt. Als Ausgangspunkt schwebt uns das zukünftige Kunsthaus vor. Vielleicht beleuchten wir aber auch noch lebende Personen, die Dix in seinen Bildern verewigt hat. In jedem Fall wollen wir auch über den Tellerrand schauen und auch außerhalb Geras und Thüringens dem Künstler Otto Dix nachgehen“, gibt Thomas Niemann einen Ausblick. Auf der neu gestalteten Homepage www.centaurifilm.de mit Azubi-Stream, Twitter- und Facebook-Kanal und jeder Menge aktuellerFilmaufnahmen (noch vor dem Sendetermin) kann man die Weltvon Centauri entdecken.
Bewegende 11 Jahre Fernsehproduktion aus dem Herzen Mitteldeutschlands.
April 2000 – Für uns alle ein Jahr des Neuanfangs. Deshalb suchen wir uns auch den Namen: Alpha TV aus. Allerdings gibt es noch ein „alpha“- Fernsehen: Bayern Alpha, das Bildungsfernsehen des Bayrischen Rundfunks. Immer wieder verirren sich bayrische Alpha-Zuschauer in unser thüringisches Alpha-Telefon. Die einen fragen nach Sendemitschnitten, andere wollen Autogramme. Wir sind nett und vermitteln die Anrufe an den Bayrischen Rundfunk weiter. Mit ungeahnten Folgen…
2000 – Wir starten spartanisch mit nur einer Betcam SP Kamera und einem kleinen Hartschnittplatz. Unsere Firmenräume sind groß und übersichtlich, das Telefon steht auf dem Fußboden, die erste EB einsam und allein in einem langen Eisenregal. Hier passen mindestens noch 6 Ausrüstungen inkl. Zusatztechnik rein. Jeden Tag produzieren wir für das MDR Thüringen-Journal, MDR Aktuell, die ARD oder das ZDF aktuelle Filme. Unsere Firma ist noch jung und zart. Unsere Beiträge überspielen wir auf dem Feld: Irgendwo in der Pampa am Telekom-Funkturm „Hohe Reuth Eins“. Das ist stressig: BetaPlayer (35kg) im Auto anschnallen, 20 Minuten zum Überspielpunkt rasen, Handy raus, Schaltraum anrufen, zwischendurch Technik am Turm anschließen. Achtung: Handbremse vom Auto unbedingt festmachen, sonst rollt nicht nur das Auto weg, sondern auch der aktuelle Beitrag. Handyklingeln, der Schaltraum ist dran: „Leitung steht, MAZ ab!!!“ – und hoffen, dass diese analogen BetaSP-Tapes nicht spratzen. Meistens geht das gut. Nur unsere Fahrer kommen mit dem ein oder anderen Streß-Spratzer auf der Stirn zurück. Von denen hängen heute noch Blitzer-Fotos als Andenken an unserer Pinnwand.
2001 – Technische Revolution: Ein Knopfdruck und wir verbinden uns per ATM Leitung mit allen Funkhäusern der Welt. Seitdem sind wir noch aktueller, schneller und – ganz wichtig – digital hochwertig.
2002 – Ein drittes EB-Team. Der Hartschnittplatz ist Geschichte. Zwei hochwertige Schnittplätze entstehen: AVID und ein 4-Maschinenschnittplatz.
2003 – In Ostthüringen leben mehr Menschen als im restlichen Freistaat. Gera liegt genau im Zentrum Mitteldeutschlands: Leipzig, Dresden, Erfurt, Jena, Weimar, Hof und sogar Berlin sind nicht weit entfernt. In der Region passiert eine Menge. Deshalb bauen wir ein Studio für Live-Schalten mit einer kleinen Regie. Unsere erste Schalte klappt: Live ins Thüringen Journal. Später senden wir sogar live ins Morgenmagazin von ARD und ZDF, sogar zum ORF und zu australischen Sendern.
2004 – Unser Kameramann Andreas entwickelt den Centauri-Kamerakran. Und er bekommt noch ein Spielzeug: sein SteadyCam-System.
2005 – Wir feiern 5 Jahre Alpha-TV. Niemand ahnt, dass wir bald unseren geliebten Namen wechseln müssen.
2006 – „Bayern Alpha“ ist das Bildungsfernsehen des Bayrischen Rundfunks. Mit dem Programm haben wir (leider muss man sagen) als Fernsehproduktionsfirma ungefähr so viel zu tun wie ein Bäcker mit einem Frisör. Doch weil wir fehlgeleitete Zuschauerpost nach München geschickt haben und immer wieder Anrufe aus Bayern entgegennehmen, bekommen wir Konflikte mit dem BR. Besser gesagt: Der BR stört sich an unserem Namen. Kurz: Wir müssen unsere Identität wechseln. Aus Alpha TV wird Centauri Film.
2007 – Direkt vor unserer Haustür blüht es ganz bunt. Gera ist BUGA-Stadt, Centauri ist mittendrin, wird Bundesgartenschau-Medienpartner. Wir produzieren unseren ersten 30 Sekunden Werbespot für die BUGA GmbH und berichten täglich über neueste Blumenzüchtungen und Gartenideen. Am Ende verewigen wir die BUGA auf einer DVD.
2008 – Ein neuer Schnittplatz kommt. Endlich: AVID Adrenaline HD. Neue Performance. Mehr Qualität.
2009 – Das Fernsehzeitalter in PAL wird vom hochauflösendes Fernsehen abgelöst. Wir beginnen in HD-Technik zu investieren. HDCAM und P2HD. Zum 90. Bauhaus-Jubiläum entsteht unsere erste komplette HD-Produktion: Der Film „Bauhaus lebt“.
2010 – Innerhalb von zehn Jahren ist Centauri-Film zu einem wichtigen Partner in Sachen Film- und Fernsehproduktion in Mitteldeutschland geworden. Jetzt produzieren wir für fast alle deutschen Fernsehsender Magazinbeiträge, Dokumentationen, Features und News. Dazu kommen Werbeclips und Imagefilme für Auftraggeber aus ganz Deutschland.
2011 – Es ist das aufregendste Ereignis in der Firmengeschichte: Die Centauri-Produktion„Carlos Kleiber- Spuren ins Nichts“ erhält den Echo-Klassik zusammen mit unserem Regisseur Eric Schulz, Servus TV und ArtHaus.
Unsere Technik-Umstellung auf HD geht weiter. Wir ergänzen unsere HD-Formate P2HD und HDCAM um XDCAM-HD.
Steckbrief: Chef Thomas Niemann
Arbeitsgebiet: Chef.
Man nennt es auch Geschäftsführer. Ich mag den Begriff allerdings nicht. Er klingt kalt, kreativitätslos und irgendwie nach Besserwisserei.
Seit wann arbeitest Du bei Centauri?
21.04.2000 und schon einige Tage, Wochen davor.
Was ist das Spannendste, was Du bei Centauri-Film erlebt hast?
Definitiv die Firmengründung! Ich war 24 Jahre alt – jung und naiv. Meine Naivität hat mich allerdings auch vor ängstlichen, zögernden Entscheidungen geschützt. Also Stift raus und Gesellschaftervertrag unterzeichnen! Das war vor 10 Jahren. Wenn ich gewusst hätte, was in 10 Jahren alles auf mich zukommt dann,ja dann… Von „wäre“ und „hätte“ bin ich kein Freund. Es ist wie es ist: jeden Tag aufregend.
Welches Projekt war für Dich die größte Herausforderung? Und warum?
Oh, es gibt so viele. Ich muss überlegen. Die größte Herausforderung?! Ich glaube, als ich einmal einen Mitarbeiter entlassen musste. Das war wohl die schwierigste Entscheidung meines Lebens, aber am Ende sicher für alle Beteiligten das Beste.
Was magst Du am Fernsehen besonders?
Natürlich mich! Nein. Scherz. Am liebsten mag ich den Film „Kein Pardon“. Eine herrliche Parodie über das Fernsehen. Allerdings erzählt der Film die absolute, glasklare Wahrheit über unser Business. So ist das Fernsehgeschäft: alles azurblau. Käffchen?
Was magst Du am Fernsehen überhaupt nicht?
Arroganz. Schnippigkeit. Hektik. Zeitdruck. Sparmaßnahmen. Schlechte VJ’s.
Welche Chancen hast du durch Centauri bekommen?
Ich habe ein super Team und bin absolut stolz auf meine Mannschaft. Chancen… Menschen führen, für Zuschauer Filme zu produzieren, die auch ankommen.
Wie sehen Deine Zukunftspläne aus?
Schwer zu sagen. In der großen weiten Fernsehwelt von RTL über die ARD bis hin zum ZDF wird Gera als Provinz wahrgenommen. Ich möchte an dieser Wahrnehmung rütteln und beweisen, dass wir gute Filme produzieren und dass hier spannende Geschichten lauern. Die Zukunft: Centauri wird die führende TV-Produktionsfirma. Okay, das ist ein Traum. Aber Ziele, auch wenn sie wirklich schwer zu erreichen sind, braucht der Mensch, besonders der Chef. Ohne den MDR würde es uns nicht geben. Ohne MDR, ARD und ZDF wären wir nie in der Lage so viele Filme zu produzieren. Ich wünsche mir, dass die Zusammenarbeit mit den großen Sendern weiterhin so prima läuft. Ansonsten wird es schwer hier in Ostthüringen, für meine Mitarbeiter und für die Präsenz einer großartigen Region im Fernsehen.
Geraer DVD-Produktion auf Entdeckungsreise durch Thüringen
Von Christine Schimmel
Ein halbes Jahr Arbeit steckt in dem unterhaltsamen Film „Bauhaus lebt!“ der Centauri Gera. Thomas Niemann brachte damit gemeinsam mit Autor Marian Riedel und Kameramann Andreas Hüttig eine DVD zustande, die ihresgleichen sucht. Das Überraschende ist, dass nicht die üblichen berühmten Bauhaus-Adressen in den Blick genommen werden, sondern vor allem die noch unentdeckten Spuren der Bauhäusler. „Wir haben in Gera, Jena, Probstzella und Hermsdorf Schauplätze gefunden, die den alltäglichen Umgang mit den Bauten zeigen“, verrät Marian Riedel. Am Ende hatte das Team mehr Drehorte als erwartet und die Qual der Wahl. Schließlich haben es zehn davon in den Film geschafft.
Die Idee kam den Machern angesichts der Planungen für das Bauhausjahr 2009, die ihrer Ansicht nach die Osthüringer Region kaum einbezogen. „Unser Motto war, dass das Bauhaus heute noch quicklebendig ist. Deshalb wollten wir zeigen, wo die Gestaltungsidee auch in heutiger Zeit aktuell ist, wo Leute mit und in Bauhaus- Häusern leben“, verriet Riedel. In jedem Fall schafft der Film, die Idee des Bauhauses dem Publikum näher zu bringen. Insbesondere die persönlichen Geschichten der in den Privathäusern lebenden Menschen vermitteln einen Eindruck davon, wie modern die von Thilo Schoder, Martin Gropius und Alfred Arndt entworfenen Häuser auch 2009 noch sind.
Neben den auskunftsfreudigen Bewohnern machen auch alle anderen geschickt arrangierten Filmabschnitte Lust, das Bauhaus in unserer Region zu entdecken. Überall, wo das 90. Gründungsjahr des Weimarer Bauhauses im Land gefeiert wird, schwenkt die Kamera ein – sei es zum Mechanischen Ballett von Theater&Philharmonie Thüringen in Gera, Bauhaus-Kochkunst in Weimar oder ursprüngliche Bauhaus-Töpferei im nahen Dornburg. Der einstündige Film vergeht wie im Flug, bringt spannende Geschichten, persönliche Statements und vielfältige Perspektiven unter einen Hut.
Thomas Niemann betonte neben der HD-Qualität u.a. die Zweisprachigkeit der DVD, die in englischer Fassung auch für alle fremdsprachigen Bauhaus-Touristen in Gera und ganz Thüringen interessant ist.
„Die OTWA hat als Sponsor ermöglicht, die Textbeitrage von einem professionellen Sprecher einsprechen zu lassen.” Citykurier trug außerdem dazu bei, die Beiträge ins Englische übertragen zu können. Nicht zuletzt konnte mit Hilfe der Thüringer Tourismus GmbH ein Booklet realisiert werden, das über den Film hinaus nützliche Informationen bietet. Erhältlich ist die DVD in allen Geraer Museen, im H35 sowie in der Jena Information.
„Bauhaus lebt“ – das erste eigene Projekt der Centauri Film- und Fernsehproduktion GmbH ohne fremden Auftrag wird zudem zur Museumsnacht am Sonnabend, 5. September, um 20, 22 und 24 Uhr im Museum für Angewandte Kunst gezeigt.
Das Bauhaus ist mitten unter uns, um uns und manchmal vielleicht auch ein bißchen in uns. Das gilt nicht nur für das Bauhausjahr sondern fast überall im Alltag. Das ist gut so, und ganz im Sinne von Gropius und Co.
Natürlich erfreut sich das Bauhaus im 90. Gründungsjahr eines besonderen Interesses in den Feuilletons, in den Museen und ganz besonders im Fernsehen. Aber wie das mit Jubiläen so ist, kaum sind sie vorbei, läßt auch das allgemeine Interesse schnell nach. Auf nachhaltige und individuelle Beschäftigung mit dem Bauhaus und dem Umfeld in seiner Langzeitwirkung auf Thüringen, jener Region, in der es entstand und seine revolutionäre Kraft am stürmischsten entfaltete, zielt dagegen die Dokumentation „bauhaus lebt“, Sie ist seit August als DVD auf dem Markt und wird in mehreren Tourismus-Informationen und Museen in Thüringen zum Kauf angeboten.
Die Dokumentaristen Marian Riedel, Thomas Niemann und Andreas Hüttig gehen nicht mit auf die allgemeine Jagd nach vordergründigen Effekten und verzichten auch auf das schon oft gesagte und noch öfter niedergeschriebene. Abseits ausgetretener Pfade begeben sie sich manchmal bis in die tiefste Provinz und entdecken gerade dort das lebendige Erbe des Bauhauses. Sie besuchen Zeitgenossen, die ganz selbstverständlich das Bauhaus, seine Vorgänger und sein Umfeld bzw. die Folgen erleben, indem sie solche Gebäude nutzen oder mit entsprechenden Gegenständen umgehen. Sie tun das gerne, auch wenn es manchmal nicht so einfach ist, wie es sich die Schöpfer einst dachten. Das Team findet auch Ausstellungsmacher und Künstler, die auf verschiedenste Weise das Bauhaus heute neu aufleben lassen – bis hin zum Briefmarken-Motiv. So entstand ein vielschichtiges Kaleidoskop von Begegnungen mit sehr unterschiedlichen, durch das Bauhaus und sein Erbe beeinflußten Lebensentwürfen. Das überzeugt durch Unmittelbarkeit und Authentizität.
Die Darstellung der Wirkungsgeschichte erfolgt nach einem furiosen Auftakt mit Ausschnitten aus dem Weimarer Straßenfest 2009, einer Mischung aus Walpurgisnacht und Bauhausfest, anschaulich, in sehr ruhigen und konzentrierten Bildern. Die Filmcrew nimmt sich – entgegen gegenwärtig allgemeiner Praxis – erfreulich viel Zeit für die einzelnen Abschnitte, Themen und Interviews. Die bewegliche und nahe, manchmal auch überraschende aber nie aufdringliche Kameraführung nimmt die Zuschauer mit in Häuser und Wohnungen. Es sind Gebäude, die nicht nur Gropius und seine Bauhäusler oder von ihnen beeinflußte Architekten erbauten, sondern auch andere Vertreter des Neuen Bauens. Der Betrachter sitzt den heutigen Nutzern gegenüber: dem Hotelier, dem Kanusportler, dem Geschäftsführer, einem Arztehepaar. Und er lauscht den Erinnerungen einer Rentnerin in einem heute stark veränderten Wohnblock Thilo Schoders.
Auf Ausstellungen in Gera und Jena stößt das Kamera-Team ebenso auf ein vital- lebendiges Bauhauserbe wie in Probstzella oder im Apoldaer Jazzkeller.
„bauhaus lebt“ – die Dokumentation, deren einfühlsamer Sprecher Christian Rode nicht unerwähnt bleiben soll, vermittelt durch die sehr persönliche Sprechweise – eine besondere Stärke des Films – neue und überraschende Erkenntnisse über ein Thema, das wie kaum ein anderes der modernen Kunstgeschichte aufgearbeitet erschien. Sie bereichert und vertieft das Wissen von Laien, deren Neugier vielleicht durch die zahlreichen aktuellen Projekte im Bauhausjahr geweckt wurde, ist aber sicher auch aufschlußreich für manchen Experten.
Hans-Peter Jakobson
171 Tage mit der Kamera am Buga-Puls in Gera und Ronneburg.
Tourismus-Verein und alpha TV Gera stellen Bundesgartenschau-DVD „Rückblicke” vor
In Erinnerungen schwelgen…
Von Erika Baumann
Seit gestern flimmert es von einem großen Flachbildfernseher in einem Schaufenster der Tourist Information Gera im H 35. Die ersten Passanten haben sich längst erfreut an den schönen Bildern, die die Buga in Gera und Ronneburg noch einmal lebendig werden lassen. 171 Tage war die Bundesgartenschau d a s Ereignis und Thema in der Region. Und immer wieder hört man: Die Gartenschau war viel zu schnell vorbei, und man erinnert sich gern daran.
Genau das war die Intention für den Film von Thomas Niemann, der gestern gemeinsam mit Karin Oberreuther, Geschäftsführerin des Geraer Tourismus-Vereins, die DVD präsentierte. Das Team von alpha tv war vom Anfang der Buga bis zum Schluss dabei, fing mit der Kamera die schönsten Impressionen ein, die nun in einem 45-minütigen Rückblick zu sehen sind. „Wir hatten das große Glück“, so der 31-jährige Thomas Niemann, „dass sich unsere Firma direkt am Hofwiesenpark befindet. So konnten wir tagtäglich miterleben, wie schön hier alles wurde.“ Jeden Tag habe man die vielen Besucher gesehen, die herrlichen Pflanzen bewundert und bei den tollen Veranstaltungen mit gefeiert.
Der Film beginnt mit dem furiosen Abschlussfeuerwerk in der Neuen Landschaft Ronneburg und endet dort auch mit dem mitreißenden Finale wie dem gesamten Wochenende, an dem noch einmal mehr als 20.000 Besucher auf die Buga strömten. „Wir haben noch die allerletzten Stimmungen und Eindrücke von Gästen eingefangen, bevor dann auf der Bühne das Licht ausging“, blickt Niemann zurück.
Der Film zeigt aber nicht nur Blumen und Pflanzen, sondern vor allem, wie sich Gera und Ronneburg in den letzten zehn Jahren verändert haben, als die beiden Städte 1997 den Zuschlag für die Bundesgartenschau erhielten: Der Bogen reicht vom Wismut-Tagebaurestloch Lichtenberg über den Abriss der Panndorfhalle bis zur kompletten Neugestaltung der Areale in Ronneburg und Gera.
Eingebettet sind kurze filmische Abstecher in die Geschichte des sanierten Geraer Theaters mit Bildern von damals, vom Umbau und der Eröffnung. Die Orangerie in ihrer Entwicklung bis zur neuesten Ausstellung „Bilder der Moderne“ wird vorgestellt, und auch ein kurzer Abstecher in das Dix-Haus fehlt nicht. Als Sprecher im Film ist der Geraer Schauspieler Rudolf Trommer zu hören.
So manche Nacht habe sich Niemann für die Produktion um die Ohren geschlagen, rund 140 Kassetten mit jeweils 40 Minuten gesichtet und sie dann zum Endprodukt geschnitten. „Schon im Jahre 2005 begann unsere Zusammenarbeit mit der Geraer Filmproduktionsfirma, für einen vierminütigen Werbeclip“, sagt Karin Oberreuther und freut sich über das neue Werk. Die limitierte Auflage sieht zunächst 1000 Stück vor. Und kann jederzeit noch gesteigert werden.
Auf Emotionen gesetzt
Beeindruckender Werbefilm über Gera pünktlich zum Travel ’06 fertig
Gera (OTZ/Lowe).
Mit beeindruckenden Bildern auf sanft beschwingter Musik will der Gera Tourismus e.V. für Gera werben. Dazu ist ein dreieinhalbminütiger Werbefilm auf DVD entstanden – ohne Worte und ohne Erläuterung, warum in Gera wie und wo etwas ist. Das sei bewusst so gewählt, sagt Karin Oberreuther, Geschäftsführerin des Gera Tourismus e.V. Reaktionen auf Veränderungen in der Stadt oder komplizierte Übersetzungen bleiben damit außen vor.
Der Film setzt auf Emotionen. Dafür gibt es Einblicke in alle Facetten der Stadt – Kunst, Sport, Buga und die baulichen Schönheiten. Manch Geraer wird sich wundern, ob der Impressionen, die die Heimatstadt zu bieten hat. Und selbst die Nachtaufnahmen zeigen ein bewegtes Bild. Ein großstädtischer Eindruck wird da vermittelt. Dabei sei es nicht einfach gewesen, Gera in der gegenwärtigen Baustellensituation darzustellen, so Oberreuther. Die Aufgabe gelöst hat Alpha TV. Wie viel der Film gekostet hat, wollte Oberreuther nicht sagen.
Wenn heute Abend 266 Einkäufer von Reiseveranstaltern, aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien und Niederlande in die Stadt kommen, werden sie mit der „Willkommen in Gera – Stadt der Buga 2007“-DVD empfangen. Pünktlich zum Start des Travel 06. Thüringer Tourismus- und Tagungsworkshop, konnte der Film fertig gestellt werden. Seine Wirkung wird er hoffentlich nicht verfehlen. Und für die Geraer, die damit auch einen anderen Einblick in die Stadt bekommen können, wird die DVD zum Kauf in die Gera Information und ans Herz gelegt.
Fünf Jahre Film- und Fernsehproduktion aus Gera.
Alpha tv beliefert alle Fernsehanstalten in ganz Deutschland
Gera. Fast jeder kennt sie: Sendungen wie das „Thüringen Journal“ im MDR, das „Heute Journal“ im ZDF, die Tagesthemen oder die Tagesschau in der ARD. Und immer häufiger laufen in diesen und vielen anderen Fernsehprogrammen Beiträge aus Gera und Ostthüringen. Doch kaum einer weiß, dass für viele dieser Berichte die Film- und Fernsehproduktionsfirma alpha tv aus Gera verantwortlich ist.
Vor fünf Jahren hat Thomas Niemann zusammen mit Partnern die TV-Firma gegründet: „Wir haben ganz schön bescheiden angefangen, zuerst ein kleines Büro in der Küchengartenallee gemietet. Wir hatten nur eine Kamera und einen kleinen Schnittplatz. Ja und von hier aus haben wir erste Beiträge für das Thüringen Journal produziert und nach und nach langsam, aber stetig expandiert“, sagt er. Kurz nachdem alpha tv das Büro eröffnet hatte, ist auch das MDR-Regionalstudio für Fernsehen und Hörfunk ins gleiche Haus gezogen.
Marian Riedel ist einer von insgesamt fünf MDR-Reportern, die hier in Gera arbeiten. Er ist Korrespondent des Mitteldeutschen Rundfunks: „Ich habe von Anfang an täglich mit alpha tv zusammen gearbeitet und genieße es noch immer.“
In diesen fünf Jahren hat sich alpha tv zu einem der führenden Medienproduzenten Ostthüringens entwickelt. Thomas Niemann, Geschäftsführer, dazu: „Mittlerweile produzieren wir für alle Sender Deutschlands – nicht nur aktuelle Berichte sondern auch 30-Minuten-Features und Dokus. Und ab und zu auch für ausländische Fernsehanstalten; vor einem halben Jahr sogar für viele australische Sender.“
Fünf Jahre: und aus einem kleinen Büro sind zwei Fernsehproduktionsetagen geworden. Heute beschäftigt alpha tv sieben Mitarbeiter, dazu kommen bis zu 15 Freiberufler. Beiträge werden über eine eigene 40 Megabit Video-Standleitung eingespielt. Im Studio werden unter anderem live-Interviews ins ARD Morgenmagazin geschaltet oder Moderationen für das „Schumann-Reisen-Magazin“ aufgezeichnet. Unlängst kam sogar ein Werbeauftrag von der Stadt Gera. Zur touristischen Vermarktung der Stadt hat alpha tv einen Gera-Image-Clip produziert.
Fünf Jahre Filmproduktion aus Gera: In den nächsten fünf Jahren werden alpha tv die Themen aus der Region sicher nicht ausgehen.
AfG bei „alpha-tv“
Bei den Unternehmensbesuchen der Wählervereinigung AfG erzählen Unternehmer über ihren Werdegang. So kürzlich auch Geschäftsführer und Gesellschafter der alpha-tv GmbH, Thomas Niemann: Vor fünf Jahren stand er vor den Scherben seiner Karriere. Er gründete daraufhin seine eigene Fernsehproduktion. Mit engagierten Mitarbeitern, hohen Investitionen und vor allem kreativen Ideen schaffte es die Firma, dass heute ARD, ZDF, MDR, RTL, Sat1 u.v.a. Mit ihrer Hilfe aus Ostthüringen und Gera berichten. Aktuelle Meldungen und Reportagen gehen von der Untermhäuser Küchengartenallee in die ganze Welt.
Das Team von alpha-tv produziert außerdem professionelle Werbefilme für einheimische Unternehmen. Hierfür wurden in den letzten Jahren auch junge Leute aus der Region eingestellt. Das Fazit des Besuches der AfG: alpha-tv ist eine kreative Truppe, die für mittelständische Unternehmen pfiffige Werbung machen kann und die Visitenkarte der Stadt mitbestimmt.
Steckbrief Katja Werner
Arbeitsgebiete: Disposition, Programmleitung, Aufnahmeleitung, Abrechnungen
Seit wann arbeitest Du bei Centauri?
Februar 2001
Was ist das spannendste, dass Du bei Centauri-Film erlebt hast?
Eines abends stand für ein “Überspiel” ein australisches Fernsehteam vor der Tür. Das Überspiel entpuppte sich dann schnell als Liveschalte nach Sidney. Als wir dann endlich früh um fünf nach Hause gefahren sind ahnte keiner von uns was für den Rest der Woche noch auf uns zu kommt. Am nächsten Abend standen plötzlich zwei australische Teams vor der Tür und am übernächsten Abend waren es dann drei! Wir haben eine Woche wortwörtlich Tag und Nacht gearbeitet! Der Kaffeeverkauf in Gera ging sprunghaft in die Höhe!
Welches Projekt war für Dich die größte Herausforderung? Und warum?
Die elektronische Internetzollanmeldung! Warum? Weil von I bis Z jeder meinte das wäre viel zu kompliziert. Nur Mut an alle Disponenten! Es ist zu schaffen!
Mit welcher Technik drehst Du denn am Liebsten?
Ich drücke am liebsten – die Tasten auf dem Telefon!
Was magst Du am Fernsehen besonders?
Individualismus!
Was magst Du am Fernsehen überhaupt nicht?
Oft wird zu viel Panik gemacht!
Welche Chancen hast du durch Centauri bekommen?
1. die auf ein tolles Team
2. immer noch ein tolles Team
3. die Chance auf eigenverantwortliche Arbeit die immer eine Überraschung bereit hält
Wie sehen Deine Zukunftspläne aus?
Mal schaun was sich ergibt! Meldet euch! Aber vorsicht – ihr müßt schon was außergeöhnliches zu bieten haben!
Steckbrief von Andreas Hüttig.
Arbeitsgebiet: Kameramann, EB-Technikverantwortlicher, “Jungcutter”
Seit wann arbeitest Du bei Centauri?
Seit der Firmengründung noch unter dem Namen alpha TV
Was ist das spannendste, dass Du bei Centauri-Film erlebt hast?
Das spannendste war glaube ich die Entstehung unseres nun mittlerweile 10 jähringen Unternehmens. Ich habe seinerzeit mit Thomas Niemann und anderen Kollegen zusammen für eine Produktionsfirma im Fernsehgeschäft gearbeitet. Deren Chef hat damals mit sehr krummen Finanzgeschäften seine eigene Firma und natürlich auch alle Mitarbeiter finanziell ausbluten lassen. Da dieser Zustand für alle von uns irgendwann untragbar wurde, wir uns aber sicher auch aus Unkenntnis sehr lange Zeit ließen etwas zu bewegen, entstand eine recht skurile Situation. Übernahmegedanken kamen auf und am Ende entstand, natürlich sehr zaghaft, mit Hilfe unseres Partnerunternehmens und des Mitteldeutschen Rundfunks unsere heutige Firma. Heute kann man zu dieser Sache sicher sagen “Ende gut, alles gut”
Welches Projekt war für Dich die größte Herausforderung?
Das wohl spannendste Projekt und damit auch die größte Herausforderung war für mich sicher die Auslandsfilmproduktion “Die Dschunke”. Drei Halbstundenfilme für den MDR mit zwei Thüringern, die mit einer selbstgebauten Hochseedschunke von Indonesien nach Deutschland gereist sind. Drehbedingungen, die zum Teil alles andere als einfach waren (im tropischen Indonesien dauerhaft beschlagenes Objektiv, Seekrankheit, Beinahekatastrophen auf See, zwischenmenschliche Probleme usw). Am Ende aber auch hier sehr viele nachhaltige Erlebnisse verbunden mit dem dazugewinnen von einiger Lebenserfahrung.
Mit welcher Technik drehst Du denn am Liebsten?
Am liebsten arbeite ich, was die Kamera betrifft, natürlich mit Sony-Technik. Hier ist einfachmal gegenüber Panasonic die jahrelange Broadcast-Erfahrung und Professionalität, wie Qualität der Technik eindeutig zu spüren. Dazu immer auch mit Zusatztechnik, mit der ich andere und ungewöhnlichere Bildeindrücke entstehen lassen kann.
Was magst Du am Fernsehen besonders?
Am Fernsehen mag ich besonders die fast unbegrenzten kreativen Umsetzungsmöglichkeiten der Gestaltung.
Was magst Du am Fernsehen überhaupt nicht?
… die heutige “Fernsehlandschaft”. Zu viele Programme mit daraus resultierend viel!!! zu wenig Qualität. Zu schnell und zu einfach kann man sich heute Kameramann, Kamerafrau, Cutter oder Cutterin nennen. Die politisch erzeugten Ausbildungsstrukturen und die immer besser werdende Amateurtechnik führt da sicher in die falsche Richtung. VJ
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Welche Chancen hast du durch Centauri bekommen?
Ich habe durch Centauri in den letzten zehn Jahren die Möglichkeit bekommen, meine Arbeit als Kameramann zu festigen, mit neuen Techniken umgehen zu können, selbst neue Techniken zu entwickeln und nun seit Kurzem auch noch meine “first steps” im Avid-Schnitt zu machen.
Wie sehen Deine Zukunftspläne aus?
…der Firma meine Fähigkeiten und meine Kreativität bestmöglich zur Verfügung zu stellen mit vielen interessanten und spannenden Aufgaben.
Steckbrief Hans Radschiner.
Arbeitsgebiet: technische Leitung, Cutter, Assistent
Seit wann arbeitest Du bei Centauri?
01.05.2000
Was ist das spannendste, dass Du bei Centauri-Film erlebt hast?
Als 2005 plötzlich und unerwartet mehrere australische Journalistinnen vor der Tür standen und meinten sie müssten für einige Tage für das australische Morgenmagazin arbeiten. Sie nahmen ganz selbstverständlich sämtliche Technik von uns sofort in Beschlag. Durch die Zeitverschiebung waren das lange, sehr lange Arbeitstage, die immer mit einer Liveeinspielung nach Australien endeten. Der Anlaß war ein trauriger, tödlicher Unfall bei der Thüringen-Radrundfahrt der Frauen. Aber die Erfahrung mit diesen professionellen, freundlichen Mädels zusammengearbeitet zu haben, einfach Unbezahlbar.
Welches Projekt war für Dich die größte Herausforderung? Und warum?
Die größte Herausforderung war der BUGA Begleitfilm, ein riesiges Projekt über einen langen Zeitraum (mehrere Jahre), immer das Tagesgeschäft im Vodergrund. Es war schon ein echter Happen.
Was magst Du am Fernsehen besonders?
Am Fernsehen mag ich, die Teamleistung, den Zeitdruck.
Was magst Du am Fernsehen überhaupt nicht?
Die Kurzlebikeit der Erfolge als auch der Mißerfolge. Ich finde dadurch geht die Komplexität der täglichen Herausforderungen im laufe der Zeit verloren. Schade eigentlich.
Welche Chancen hast du durch Centauri bekommen?
Ich habe eine abwechslungsreiche interessante Arbeit, die mich täglich neu herausfordert, da sich die Technik so rasant entwickelt und man ständig neue Geschichten erlebt.
Wie sehen Deine Zukunftspläne aus?
Ich möchte in dieser Firma, in der ich mich absolut wohl fühle die Rente erreichen.
Steckbrief von Benjamin Linke.
Arbeitsgebiete:
Kamera, Assistent, Cutter
Seit wann arbeitest Du bei Centauri?
August 2007
Was ist das spannendste, dass Du bei Centauri-Film erlebt hast?
Ein mehrtägiger Dreh in Edinburgh/ Schottland, denn es war mein erster Flug in einem richtigen großen Flugzeug und meine erste Auslandsdienstreise.
Welches Projekt war für Dich die größte Herausforderung? Und warum?
„Ben, du darfst nächste Woche aus Kenia berichten!“ Nach dieser äußerst überraschenden Ansage ging das Abenteuer erst richtig los. Flug auf einen fremden Kontinent – vom eisigen Winter in den afrikanischen Hochsommer – bombadiert mit tausenden neuen Eindrücken einer noch nie erlebten Kultur. Zwei Beiträge entstanden sendefertig mit Kamera und mobiler Schnitttechnik! Zusammen mit Kollegin Kathleen war ich unterwegs zwischen Slums, afrikanischen Grundschulen und einem Bilderbuchstrand.
Mit welcher Technik drehst Du denn am Liebsten?
Mit der Digibeta-Mühle.
Was magst Du am Fernsehen besonders?
Aktuelle Informationen aus aller Welt, hier und da (leider meist zu nächtlicher Stunde) ein guter Film.
Was magst Du am Fernsehen überhaupt nicht?
Hektische Schnitte in „MTV“-Manier, zu viel inhaltlicher Nonsens
Welche Chancen hast du durch Centauri bekommen?
Professionelles Fernsehen erlernen und erleben, Ausbildung im Beruf Mediengestalter Bild/Ton und Festanstellung bei einer professionellen und kreativen Produktionsfirma mit familiärem Ambiente
, viele spannende, berufliche Erfahrungen sammeln.
Wie sehen Deine Zukunftspläne aus?
Ich möchte noch einige Jahre bei Centauri arbeiten, aber irgendwann einmal hoffe ich meinen Traum vom eigenen Kinofilm zu verwirklichen.
Thomas Niemann
Marian Riedel
Kathleen Bernhardt
Referenzen von Thomas Niemann:
optische Umsetzung, Regie, HD-Doku: Bauhaus lebt
optische Umsetzung, Regie: Von der Bank zum Kunsthaus
DVD Doku: BUGA 2007 und BUGA-Begleitfilme
Präsentationsfilm: Grüne Klasse
Werbefilme: Thüringer Vogtland
Werbefilm: Wirtschaft im Landkreis Greiz
Imagefilm: GIS – Application Focused RFID
Imagefilm: HITK
Werbeclip: Stadt Gera
DVD-Doku: Tabuzone
DVD-Doku: Hinter Hohen Mauern
DVD-Doku: Wir holen den Pott.
uvm…
Referenzen von Marian Riedel
Autor, Redaktion HD-Doku: Bauhaus lebt
Autor, Redaktion: Kunsthaus Gera
Imagefilm: CJD
Imagefilm: Lebenshilfe
Firmenpräsentation: BlueChip
DVD Reportagen: Schumann Reisen
uvm…
Referenzen von Kathleen Bernhardt
Imagefilm: Michrotech Gefell
Geburtstagsfilm: Bauerfeind Medizintechnik
Imagefilm: Kaufhaus Horten, Pfälzische Projektentwicklungsgesellschaft mbH
Steckbrief von Marian Riedel.
Arbeitsgebiete:
Aktuelle Berichte für das MDR-Thüringen Journal. Fernseh-Reportagen und Dokumentationen über Thüringer und Thüringisches in aller Welt. Image-Produktionen, Reise-Reportagen und DVD-Produktionen “made by centauri”.
Seit wann arbeitest Du bei Centauri?
Von der ersten Stunde an.
Was ist das Spannendste, dass Du bei Centauri-Film erlebt hast?
Im indonesischen Makkasar lässt Tropenklima die Linse beschlagen. Auf einem Ozean-Segler geht die Kamera fast über Bord, weil ein Steuerschaden das Schiff in den Wellen beutelt. Vor der Bleiloch-Staumauer fehlt plötzlich das Kamera-Stativ. Auf einer Wochen-Dreh-Reise von Thüringen über Österreich bis nach Italien hat das Produktions-Auto am ersten Tag ein Panne, die nicht reparabel ist. – Und immer gelingt es dem Centauri-Team an Ort und Stelle oder in der fernen “Zentrale”, die Situation zu retten. Das ist spannend, macht Vertrauen und einfach Spaß.
Welches Projekt war für Dich die größte Herausforderung? Und warum?
Die Arbeit am ersten Centauri-DVD-Projekt. Von der Idee zur Silberscheibe “Bauhaus lebt!” – trotz meiner nicht ganz wenigen Berufsjahre fürs Fernsehen war das eine völlig neue, ungewohnte Arbeit. Die Lust auf mehr macht.
Mit welcher Technik drehst Du denn am Liebsten?
Eine Frage, die eher an meine Team-Kollegen geht – und wenn die mit der Technik kein Problem haben, dann stimmt’s auch für mich.
Was magst Du am Fernsehen besonders?
Schöne Bilder. Originale und originelle Situationen für Auge und Ohr. Effekte, die nichts verfälschen, aber Stimmungen erlebbar machen.
Was magst Du am Fernsehen überhaupt nicht?
Kopfsalat, Verlautbarungen, Blutszenen, Hack-Schnitte. Und “Talkshows”, die auf niederste Instinkte setzen.
Welche Chancen hast du durch Centauri bekommen?
Die Chance, neben “Alltags-Arbeit” auch “große Projekte” anpacken zu können. “Ein alter Lehrsatz sagt ja: Fernsehen ist Team-Arbeit. Bei Centauri hat sich das Team über Jahre zusammengerauft. Sich aufeinander verlassen zu können – das empfinde ich als echten Vorteil gegenüber allen, die Tag für Tag mit wechselden Teams auskommen müssen.
Wie sehen Deine Zukunftspläne aus?
Wenn es nach mir geht … immer wieder neue Ideen – für Alltags-Arbeit und große Projekte.
Björns Debüt-Film ist kurz aber trotzdem informativ. Hier gibts alle News zum fertigen, ersten Bauabschnitt des SRH Krankenhauses in Gera.
Länge: 0:45 Minuten
Kamera: Björn Walther
Schnitt: Björn Walther
Text: Björn Walther/Kathleen Bernhadt
Sprecherin: Kathleen Bernhardt
Der Winter 2009/2010 war wirklich deprimierend. Wochenlange Minusgrade. Graues und trübes Wetter. Meterhohe Schneeverwehungen. Autofahrer meckern schnell wenn sie nur mit Schrittgeschwindigkeit über glatte Straßen kriechen. Aber wie sieht die andere Perspektive aus, die Perspektive aus dem Schneeräumfahrzeug? Björn wollte das wissen und begleitet eine ganze Winternacht Schneepflugfahrer Christian.
Kamera: Björn Walther
Text: Björn Walther / Thomas Niemann
Sprecher: Björn Walther
Steckbrief: Björn Walther
Arbeitsgebiet:
Azubi Mediengestalter Bild und Ton
Seit wann arbeitest Du bei Centauri?
seit Herbst 2008
Was ist das spannendste, dass Du bei Centauri-Film erlebt hast?
Firma Silbitz Guss bei Gera – Besuch der Bundeskanzlerin im Sommer 2009 – gefühlte 45 Grad im Schatten – im Dauerlauf mit meinem Kameramann hinter Frau Merkel her – Tonangel im Anschlag und viel zu viele Bodyguards, die einen bei jeder Bewegung skeptisch angucken – Stress pur, aber doch hoch spannend und aufregend.
Welches Projekt war für Dich die größte Herausforderung? Und warum?
Das war für mich bisher die Produktion der Bauhaus-DVD. Da das sehr anspruchsvolle Dreharbeiten unter Anderem mit Kamerakran und Steady-Cam waren, ließ es sich natürlich nicht vermeiden, dass Assistent Björn an den unterschiedlichsten locations von Probstzella bis Berlin viel zum auf- und abbauen hatte.
Mit welcher Technik drehst Du denn am Liebsten?
Im Moment beschränkt sich meine Kameraauswahl auf unsere NiF-Kamera. Steigerung ist jedoch angepeilt ![]()
Was magst Du am Fernsehen besonders?
Vorzugsweise ironische und Sarkastische Beiträge, sprich alles was zum lachen und schmunzeln anregt und das wenn möglich in ‘nem farbigen und gut aufgelösten Bild.. UND natürlich alle Centauri-Produktionen
Was magst Du am Fernsehen überhaupt nicht?
Langweilige Filme oder Beiträge, bei denen ich mir Gedanken über den Sinn machen muss.
Welche Chancen hast du durch Centauri bekommen?
Eine eigene Präsenz auf der Centauri-Homepage. Hier kann ich meine produzierten Beiträge hochladen und jeder kann meine Fortschritte im Laufe der Ausbildung mitverfolgen. Solch eine Chance bekommt denk ich nicht jeder Azubi!
Wie sehen Deine Zukunftspläne aus?
Die Ausbildung fertig machen und dann als Kameramann die Welt unsicher machen! Hollywood, here i come!
unternehmen
OTZ 22.08.2011
FAZ 16.03.2011
OTZ 28.07.2011
Tv Produktion
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BUGA
Gera bewegt!
5 Jahre alpha tv
Unternehmensbesuch
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Disposition Katja Werner
Kamera/Technik Andreas Hüttig



