Echo 2011
für unsere Doku "Carlos Kleiber - Spuren ins Nichts"

Die Dokumentation “Traces To Nowhere” –  produziert von Centauri Film – hat den Echo-Klassik 2011 gewonnen.

Foto: Regisseur Eric Schulz (rechts),  Redaktionsleiter für Kultur Servus TV: Frank Gerdes (mitte), ArtHaus Managing Direktor Erwin Stürzer (links)

Das Urteil der Jury:
Es gibt diese Filme, in denen man Demut lernt. „Traces to nowhere” ist so ein Film. Eigentlich ist er ganz einfach gestrickt: Eric Schulz begibt sich auf die letzte Reise des schwierigen, zickigen, despotischen, öffentlichkeitsscheuen aber genialen Dirigenten Carlos Kleiber – von München in das slowenische Bergdorf Konjicafürth. Und dabei lässt er Wegbegleiter, Sänger, Musiker und seine Schwester die Geschichte seines Lebens erzählen. Warum war Kleiber so genial und gleichzeitig so unzuverlässig? Warum so expressiv und so zurückgezogen? Was tat er, wenn er – statt wie versprochen die Wiener Philharmoniker zu dirigieren, nach Stowenien fuhr? Warum hat er mit der gleichen Freude dirigiert, mit der er am nächsten Tag alles hingeschmissen hat? Es sind die Annäherungen von Placido Domingo, Michael Gielen und Kleibers Schwester Veronika, die diesen Film zu einem Ereignis machen. Es ist selten, dass man so viele Menschen so sinnlich, weich und liebevoll über einen Künstler reden hört. Jeder Satz ein demütiger Stolz, ihm begegnet zu sein. Otto Schenk sagt: „Er war ein Lausbub durch und durch.”, Veronika Kleiber: „Wenn er gearbeitet hat, dann war das immer wie eine Geburt. Er hat immer Gewicht verloren.” Michael Gielen schwärmt: „Und wie schön er ist, wie ein junger Gott!” Beeindruckend die Proben-Sequenzen, in denen Kleiber immer Worte für Musik gefunden hat, etwa beim Freischütz: „Glauben Sie für die Ouvertüre an Geister.” Oder: „Die lange Note muss man gewinnen. Für die muss man kämpfen.” „Traces to nowhere” entzaubert den Mythos Carlos Kleiber nicht. Aber er verzaubert uns. Durch die demütigen Bekenntnisse großer Künstler zum letzten genialen Kind der klassischen Musik – zu Carlos Kleiber.

Quelle: Echo Klassik Magazin 2011.

Kleine Welt
Unser neues N24 Format
Kleine Welt video

Das Kleine-Welt-Phänomen – Theorie oder Wahrheit? Stimmt es wirklich, dass ein beliebiger Mensch über maximal sechs Ecken mit jedem anderen Menschen auf der Erde persönlich verbunden ist? Für N24 begibt sich Reiseblogger Christoph Karrasch auf wissenschaftliche Mission!
Die Reportage geht in die zweite Runde: Neue Folge am 12. Mai um 16.05 Uhr im TV

Nachdem ihn seine erste Reise nach Finnland und Norwegen verschlug, fliegt Christoph Karrasch in der zweiten Folge „Kleine Welt“ in eine ganz andere Himmelsrichtung: Seine Suche nach der Zielperson führt ihn diesmal vom knallbunten Frühlingsfest „Holi“ in Kathmandu, über Delhi nach Bangalore, bis hin zu waghalsigen Überholmanövern in den südindischen Serpentinen. Gelingt es Christoph seine Zielperson Ishita Malaviya, Indiens erste Surferin, über lediglich sechs Ecken zu treffen?

DIE ANTWORT GIBT ES AM 12. MAI UM 16.05 UHR AUF N24.

Mehr Infos auf N24:
http://www.n24.de/n24/Mediathek/Sendungen/t7894260/kleine-welt.html

#10 Tage

#10 Tage video

Zum Trailer und zum Download:

https://vimeo.com/ondemand/in10tagenumdiewelt

»Das ist die schnellste und interaktivste Weltreise der Welt«, sagt Christoph Karrasch über seinen Trip im Vollgas-Modus. Fünf Kontinente in zehn Tagen, geht das? Christoph will es beweisen.

Damit die Zuschauer von dieser Reise maximal profitieren, hat er sich etwas Besonderes einfallen lassen: das Routenvoting. Seine Facebook-Fans stellen die Strecke zusammen. Und so geht es für ihn von Peru über die USA und Neuseeland bis Nepal und Südafrika. Doch seine Fans haben noch mehr Macht: Sie bestimmen auch das Reiseprogramm. Bei den Maori in Neuseeland soll Christoph halbnackt den Haka tanzen, in Lima herausfinden wie Meerschweinchen schmeckt, in Las Vegas zum Star werden, in Auckland vom Sky Tower springen, in Kathmandu Waisenhaus-Kindern helfen und in Kapstadt ein Haus im Armenviertel mitbauen. Das und viel mehr in zehn Tagen!

Christoph ist ein junger Weltenbummler und Reisejournalist aus Kiel, schmerzerprobt und abenteuerlustig. Aber auf dieser Reise ist alles etwas anders. Schon zu Beginn gerät er an seine Grenzen und steht kurz vor dem Kollaps.

Und das sagt die Presse:

RADIO FRITZ:
»Das mit Erholung… hat er falsch verstanden«

SPIEGEL ONLINE:
»Jetlag, Thrombosestrümpfe und viel Adrenalin«

KIELER NACHRICHTEN:
»Der Kieler hat einen anderen Blick auf die Dinge.«

RTL NORD:
»Wahnsinns-Trip… Andere brauchen dafür 80 Tage – doch Christoph Karrasch schafft es auch in zehn Tagen um die Welt!«

VOD

VOD video

Hier können Sie unsere Filme bequem und preiswert in voller HD Auflösung bestellen:

https://vimeo.com/user7114013/vod_pages

Eine unserer beliebtesten DVDs “Der Abriss” steht demnächst auch in Full HD zum Download bereit.

Otto Dix Doku
So seid Ihr. So ist das Leben.
Otto Dix Doku video

Otto Dix – So seid ihr. So ist das Leben.

Plötzlich tauchen Gemälde auf, von denen niemand etwas ahnte. Selbst Kunstwissenschaftler sind überrascht von den Bildern, die Otto Dix vor über 100 Jahren gemalt hat. Aber was war das eigentlich für einer, dieser Otto Dix? Viel ist über ihn geforscht und geschrieben worden. Über Zeichnungen, Bilder, Malstile. Aber wie war er im Alltag ? Noch gibt es Menschen, die Otto Dix persönlich erlebt haben. Wir begeben uns auf Spurensuche.

Hemmenhofen, Jan Dix, Sohn
Er wollte einfach zeigen wie es war. Endlich mal sehen wie ein Krieg wirklich im Bild dargestellt wird. Das war schon was anderes.

Stuttgart, Daniel Spanke
Er hat den Ausspruch geprägt: „Entweder werde ich berüchtigt oder berühmt“ Otto Dix ist letzendlich beides geworden.

Essen, Erika Janik, Kunstliebhaberin
Diese Ausdruckskraft. Diese Farben. Das Dunkle. Das Licht. Ich seh das vor Augen. Einfach Phantastisch.

Singen, Christoph Bauer, Kunstwissenschaftler
Otto Dix ist einer der wirklich deutsch-deutschen Künstler und damit repräsentativ für die deutsch-deutsche Kunstgeschichte.

Berlin, Mathias Laminski, Pfarrer Kath. Gemeinde Maria Frieden
Manchmal kommen 200, 300 Menschen. Aus Skandinavien, Spanien, Polen. Die Leute lieben dieses Bild, stellen Kerzen auf, beten. Otto Dix wird so ein bisschen in die Welt getragen.

Dresden, Ernst Hirsch, Kameramann:
Otto Dix kam ohne Auto hier her. Ich habe ihm angeboten in der Umgebung von Dresden herum zu fahren. Begegnungen die mich beeindruckt haben.

Randegg,Titus Koch, Stiefenkel
Geschichten aus dem Nähkästchen. Anfang der 60er Jahre ging es Familie Dix wirklich schlecht. Da wurden Bilder eingetauscht – gegen einen Sack Kartoffeln.

Dieser Film wird präsentiert von SRH – Stiftung Rehabilitation Heidelberg,
von der Sparkasse Gera-Greiz und von der Otto Dix Stadt Gera.

Echo Klassik 2011
für Centauri-Doku
Echo Klassik 2011 video

CARLOS KLEIBER “SPUREN INS NICHTS”

Produzent: Centauri-Film GmbH
Auftraggeber: Servus TV, Red Bull Media House
DVD-Vertrieb: Art Haus
Ausstrahlungen:
Servus TV 04.08.2011 – 20:15 Uhr
ARTE 20.06.2011 21:50 Uhr

Servus-TV-Empfang:
Europaweit über Satellit, Astra19.2, in HD und SD.

Der Echo.
Amy McDonald hat einen, Take That und James Blunt auch: Den Echo Pop/Rock 2011. Es ist der bekannteste Musik-Preis in Deutschland. Im Oktober wird der Echo in der Kategorie Klassik verliehen. Und der gehört zu den renommiertesten Musikawards der Welt. Es macht uns beinahe sprachlos und in aller Bescheidenheit auch ein wenig Stolz, dass wir zusammen mit dem Regisseur Eric Schulz und dem Sender Servus TV aus Österreich einen Echo erhalten. Der Echo-Klassik in der Kategorie Musik-DVD-Produktion des Jahres geht an den Film: “Carlos Kleiber: Spuren ins Nichts”. So ähnlich wird es am 2. Oktober Thomas Gottschalkt bei der Echo-Klassik Gala live im ZDF ansagen.

Am 11. Juli 2004 setzte sich Carlos Kleiber in seinen Wagen und fuhr von München über die Alpen zu seinem Ferienhaus ins abgelegene slowenische Bergdorf Konjsica. Dort schrieb er einen letzten Brief, mit dem er sich einem Freund gegenüber von der Welt verabschiedete. Nur wenig später fand man den in letzter Zeit zunehmend von Krankheit und Leiden gezeichneten Dirigenten tot auf.

“Unmöglich! Über Carlos Kleiber kann man keine Doku produzieren.” – So oder ähnlich lauteten die Reaktionen vieler großer Fernsehanstalten. Tatsächlich sind in der Vergangenheit bereits mehrere Versuche in der Planungsphase gescheitert. Warum? Carlos Kleiber wollte eben keine Spuren hinterlassen und das hat er fast geschafft. Rund 90 Prozent des vorhandenen Filmmaterials mit Kleiber stehen nicht zur Verfügung. Er wollte das nicht und die Familie hat das respektiert. Freunde und Weggefährten des eigenwilligen Dirigenten sind zurückhaltend, manche verweigern konsequent jegliche Auskünfte. „Beharrlich schweigt der engste Kreis“, klagte selbst der recherchefreudige SPIEGEL noch unlängst.

Unmöglich? Nicht mit uns! Filmemacher Eric Schulz hat manche Widerstände überwunden, ist den Spuren Kleibers durch halb Europa gefolgt, hat seltenes Archivmaterial gefunden und selbst seine Interviewpartner begeistert.  Und dann gibt es noch den neuen ehrgeizigen Sender Servus TV aus Österreich. Der Redaktionsleiter für Kultur Frank Gerdes wollte dieses Projekt schon immer machen. Servus TV ist der erste Sender der Carlos Kleiber filmisch porträtiert. Eine mutige Entscheidung. Am Ende haben wir es gemeinsam geschafft. Pünktlich zum 80. Geburtstag von Carlos Kleiber war die 72 minütige Dokumentation fertig. Fast wie ein Geburtstagsgeschenk für den großen Maestro – wenn er noch leben würde!

In den Herzen seiner Freunde und Weggefährten ist er unsterblich. Das spürt man im Film, gibt ihm eine unverwechselbare Aura. Entstanden ist eine Collage aus Dokumenten und Erinnerungen, ohne Kommentarton. Es ist wie ein Dialog zwischen Carlos und seinen engsten Weggefährten: „Er hatte eine derartige Ausstrahlung, dass das Publikum nicht nur hören wollte, was er mit dem Orchester machte. Man wollte ihn sehen, seinen Gesichtsausdruck, seine Gestik, diese unglaublich ästhetischen Bewegungen.“ sagt Plácido Domingo.

Otto Schenk: „Wir waren uns sehr verwandt. Wir sind beide mit dem Sterben nicht zurande gekommen. Vor allem mit dem sterben der Anderen.“ Selbst Veronika Kleiber, die Schwester von Carlos, lässt sich auf diese, am Ende beinahe herzzerreißende Begegnung mit dem toten Bruder ein: „mein armer Bruder“, wie es heißt im Lohengrin, „mein armer Bruder“.

Wir lachen mit Carlos, wir freuen uns über ihn, wir lernen von ihm, wir leiden mit ihm und wir weinen am Ende. Es ist wie eine Vereinigung von Zeitgeschichte, Porträt, großem Theater und Weisheit.

Mit Plácido Domingo, Michael Gielen, Brigitte Fassbaender, Otto Schenk, Alexander Werner, Manfred Honeck, Otto Staindl, Klaus König, Karl Friedrich Mess, Anne Kirchbach, Martha Scherer u.a.

Kamera: Fariba Nilchian
Schnitt: Peter Klum
Tonmischung: Cornelius Rapp
Töne: Zora Butzke

Amazonas
Die Augen der Erde. Doku.
Amazonas video

Die Geschichten neben unserem Drehalltag hier im Blog.

Es existieren viele Amazonas-Klischees: Gefährliche Anakondas treiben ihr Unwesen, unentdeckte Indianerstämme schlagen nichtsahnenden Touristen ihre Köpfe ab und Geschichten über mysteriöse, bunte Frösche kennt jeder – mit einem Tropfen ihres Giftes katapultiert man sich ins nächste Wahrnehmungs-Stadium. Ferneuropäische Amazonas-Phantasie.
Wir suchen etwas anderes, etwas Reales. Wir sind auf der Spur des Muntermachers der die Welt erobert hat. Ganz legal. Es ist ein aufputschender Kern, den schon vor tausend Jahren allwissende Indianer verehrten. Sein Saft birgt Kraft und Konzentration. Er ist sieben mal stärker als der bitterste und schwärzeste Kaffee. Dabei ist er gesund und bekömmlich. Seit 25 Jahren ist er auch der Verkaufsschlager in unseren Breitengraden. Er steckt in Modegetränken wie Red-Bull, Bibop und anderen Säften mit ähnlich süß schmeckenden Namen. Wir sind auf der Spur des GUARANA. Wo kommt Guarana her? Wieso kann man Guarana nur im Amazonas anpflanzen und was steckt hinter dem Mythos, ist Guarana wirklich so aufputschend wie wir glauben? Da ergeben sich einige Fragen. Ganz nebenbei begleiten wir Axel Brümmer und Peter Glöckner. Seit sieben Jahren paddeln die beiden berühmten Weltenbummler über den Amazonas. Sie lieben den wohl schwülsten Ort der Welt. Wir lernen den Amazonas kennen, erfahren mehr über Guarana-Traditionen und über zwei absolute Amazonas-Fanatiker.

30 Minuten, HD

Die Geschichten neben unserem Drehalltag hier im Blog.

Langzeitdoku.
Stadtschloss Weimar
Langzeitdoku. video

Egal wie sehr man sich bemüht leise zu laufen, es knallt, hallt und knackt metallisch bei jedem Schritt. Jemand drückt einen Schalter. Gelbes Neonröhrenlicht durchzuckt den Raum. Es dauert eine Weile bis es hell ist und sich unsere Augen an dieses flimmernde, warme Licht gewöhnen.
Grau gestrichene Wände, eingezogene Stahlträger, löchrige Spanplatten. Mehr nehmen wir im ersten Moment nicht wahr. Es sieht aus wie in einem alten russischen Lagerraum.

Vor 45 Jahren soll das noch die Kapelle des Stadtschlosses Weimar gewesen sein. Kaum vorstellbar als wir vor einigen Monaten mit unseren Dreharbeiten beginnen. Doch was jetzt zum Vorschein gekommen ist, versetzt uns und die Restauratoren ins Staunen.

1963 beginnt der Umbau. In dem Kirchenschiff ist schließlich Platz für vier niedrige Lager-Etagen. Die sozialistischen Bauherren nageln den Marmorstuck, etliche goldene Engelsmalereien und den herrlichen Kalksteinfußboden einfach zu. In den halbrunden Altar wird eine Stahl-Wendeltreppe gepresst. Die reich verzierte Holzdecke verschwindet unter Sperrholzplatten. Der Fünf-Jahres-Plan geht auf. 1968 ist die hübsche Schloßkapelle zu einem Kunst-Käfig mutiert. Aus der niedlichen Kirche wurde ein DDR-Nutzbau. In den 60ern und 70ern war es das Büchermagazin für die Weimaer Zentralbibliothek und bis vor einem Jahr noch ein schlichtes Möbeldepot.

Den Schlossherren war lange bewusst welche Schätze sich hinter all den Stahlträgern und Spanplatten verbergen. 2010 beginnen die Restaurationsarbeiten der Klassik Stiftung Weimar. In akribischer Arbeit wird Stück für Stück, mikro-meterweise, alte Lackfarbe abgetragen. Die Aura der Schlosskapelle kehrt allmählich zurück.

Kurzinfos:
Drehende etwa 2015. Zwischendurch berichten wir immer wieder über den aktuellen Stand für das MDR Fernsehen. Im Stadtschloss installieren wir eine Zeitrafferkamera. Produktion in HD1080i.

DVD. DER ABRISS.
Doku MDR-Fernsehen, die Langversion als DVD im Shop
DVD. DER ABRISS. video
DVD. DER ABRISS. video

Es waren die höchsten Schornsteine in Ostdeutschland, 225 Meter hoch. 30 Jahre standen die Riesen mitten in Gera, prägten das Bild einer Stadt, ragten weit über die Landschaft. Sie waren sicher nicht schön aber sie wurden im Laufe der Zeit zum Wahrzeichen. Ein Wahrzeichen, dass um jeden Preis erhalten bleiben sollte? Der Beton ist bröckelig, im Innern befinden sich giftige Bausubstanzen. Die drei Essen werden zur Gefahr so nahe an der Autobahn, mitten in einem Gewerbegebiet. Fast zwei Jahre lang begleiten wir den komplizierten Abriss. Immer wieder gibt es neue Überraschungen. Für die Ingenieure und Arbeiter ist der Abriss eine Herausforderung. Für die Geraer ist es eher ein trauriges Ereignis. Für uns, die Filmemacher, sind die Dreharbeiten oft schwierig. Unser Kameramann hockt auf einem schmalen Plateau. 220 Meter über dem Boden. Unter ihm geht es steil abwärts. Die Männer vom Abrissteam hängen fast freischwebend unter ihm. Unsere Technik ist groß und unhandlich. Eskapaden sind lebensgefährlich. Also was tun? Wir brauchen Bilder! Wir montieren Mini-Kameras auf Bauarbeiter-Helme. Die Aufnahmen bieten verrückte Perspektiven. Bilder mit Kribbeleffekt. Und noch eine Spezialkamera gibt es: eine hochauflösende Zeitrafferkamera. Sieben mal am Tag schießt sie ein Bild.Die Jahreszeiten wechseln, und die Schornsteine verschwinden im Film wie von Geisterhand.

Die DVD können sie hier in unserem Online-Shop bestellen.

Facts
Länge: ca. 45 Minuten.
Preis: DVD 9,99 Euro / BLURAY 19,99 Euro

Auf der DVD finden Sie viele Extras, unter anderem:
- einen Film über das Geraer Kunsthaus:
“Von der Bank zum Kunsthaus.”
- viele Zeitraffereffekte
- atemberaubende Perspektiven aus der Sicht der Arbeiter
- so werden sie die Stadt nie wieder sehen: Gera und die Region aus der Schornsteinperspektive

Wir wünschen Ihnen viel Spaß.

Doku. Brasilien 2014.
Vom Indianerstamm zur Fußballnation.
Doku. Brasilien 2014. video
Doku. Brasilien 2014. video

DVD. DER ABRISS.
DVD. DER ABRISS. video

Die DVD können sie hier in unserem Online-Shop bestellen.

Facts
Länge: ca. 45 Minuten.
Preis: DVD 9,99 Euro / BLURAY 19,99 Euro

Auf der DVD/BLURAY finden Sie viele Extras, unter anderem:
- einen Film über das Geraer Kunsthaus:
“Von der Bank zum Kunsthaus.”
- viele Zeitraffereffekte
- atemberaubende Perspektiven aus der Sicht der Arbeiter
- so werden sie die Stadt nie wieder sehen: Gera und die Region aus der Schornsteinperspektive

Wir wünschen Ihnen viel Spaß.

Es waren die höchsten Schornsteine in Ostdeutschland, 225 Meter hoch. 30 Jahre standen die Riesen mitten in Gera, prägten das Bild einer Stadt, ragten weit über die Landschaft. Sie waren sicher nicht schön aber sie wurden im Laufe der Zeit zum Wahrzeichen. Ein Wahrzeichen, dass um jeden Preis erhalten bleiben sollte? Der Beton ist bröckelig, im Innern befinden sich giftige Bausubstanzen. Die drei Essen werden zur Gefahr so nahe an der Autobahn, mitten in einem Gewerbegebiet. Fast zwei Jahre lang begleiten wir den komplizierten Abriss. Immer wieder gibt es neue Überraschungen. Für die Ingenieure und Arbeiter ist der Abriss eine Herausforderung. Für die Geraer ist es eher ein trauriges Ereignis. Für uns, die Filmemacher, sind die Dreharbeiten oft schwierig. Unser Kameramann hockt auf einem schmalen Plateau. 220 Meter über dem Boden. Unter ihm geht es steil abwärts. Die Männer vom Abrissteam hängen fast freischwebend unter ihm. Unsere Technik ist groß und unhandlich. Eskapaden sind lebensgefährlich. Also was tun? Wir brauchen Bilder! Wir montieren Mini-Kameras auf Bauarbeiter-Helme. Die Aufnahmen bieten verrückte Perspektiven. Bilder mit Kribbeleffekt. Und noch eine Spezialkamera gibt es: eine hochauflösende Zeitrafferkamera. Sieben mal am Tag schießt sie ein Bild.Die Jahreszeiten wechseln, und die Schornsteine verschwinden im Film wie von Geisterhand.

Hoffnung für verschleppte Schätze.
Russland
Hoffnung für verschleppte Schätze. video

45 Minuten, MDR, 3Sat, ARTE

Beutekunst 60 Jahre nach dem 2. Weltkrieg. Drei Jahre lang begleiten wir Beutekunstprojekte in Moskau und St. Petersburg. Wir entdecken geheime Archive, begleiten Verhandlungen. Und wir sind bei einer kulturhistorischen Premiere dabei: Zum allerersten Mal wird Heinrich Schliemans „Silberschatz des Priamos“ präsentiert.

Aber wie umgehen mit der Beutekunst in Russland? Wie nähern sich Deutsche und Russen im Streit um die Rückgabe an?

Strahlen,Dreck und etwas Hoffnung
Kirgisien
Strahlen,Dreck und etwas Hoffnung video

Kirgisien: Mailuu Su – Strahlen, Dreck und etwas Hoffnung

30 Minuten, MDR, 3Sat, Phoenix

Ein Wohnhaus steht direkt auf dem Abfall der Uran-Aufbereitung. Eine Kaufhalle auf einem zugeschütteten Uran-Schlammteich. Am Stadtrand stehen die Ruinen von Uran-Erz-Mühlen – Mailuu Suu im Süden Kirgistans. Eine kleine Stadt; schmutzig und lebensfeindlich. Sie wird zur Gefahr für ganz Asien. Denn gefährliche Uranreste am Bergrand drohen in den Fluss Mailuu Su zu rutschen und von dort aus einen ganzen Kontinent zu verseuchen. Genau das versucht die Thüringer Firma WISUTEC mit ihren Spezialisten vor Ort zu verhindern.

DVD-DOKU: Bauhaus lebt!
Exklusiv bei uns im Shop oder bei Amazon.
DVD-DOKU: Bauhaus lebt! video
DVD-DOKU: Bauhaus lebt! video

Die Bauhaus-DVD zum Bauhaus-Jahr. „Das Bauhaus kommt aus Thüringen“, hat schon Bauhaus-Gründer Walther Gropius gesagt. Doch welche Bauhäuser gibt es hier heute noch? Wie lebt man mit dem Bauhaus? Ist Bauhaus nicht mehr als nur nüchternes Design oder schlichte Architektur? Kommen Sie mit auf eine spannende Reise durch das Gründungsland des Bauhauses. Blicken Sie in Bauhäuser, die Ihnen sonst verschlossen bleiben, erleben Sie einmalige Veranstaltungen und staunen Sie über viele skurrile Bauhaus-Geschichten.

Sie leben mit dem Bauhaus: die Köhlers in Gera, die Beckers in Hermsdorf, die Schwarzes in Jena oder die Nagels in Probstzella. Ihre Häuser stammen aus den 1920er Jahren. Entworfen von Gropius, Schoder, Itten und Arndt. „Unsere Bekannten sagen das wäre alles ein bisschen kühl bei uns“, sagt Uta Köhler, „aber wir lieben es schnörkellos.“ Diese Dokumentation zeigt, wo das Bauhaus heute noch lebt. 90 Jahre nach seiner Gründung in Weimar. Überall in Thüringen haben die Bauhaus-Meister damals Spuren hinterlassen. Industriebauten, Wohnhäuser, Kultureinrichtungen. Was ist aus ihnen geworden? Zum Jubiläum feiert man in Thüringen das Bauhaus mit Ausstellungen und Events. Sogar Bauhaus-Speisen werden serviert. Einst wurde das Bauhaus aus Thüringen verjagt. Heute wird es gefeiert. Doch wie lebendig sind seine Ideen noch?

DVD.DOKU BUGA 2007

DVD.DOKU    BUGA 2007 video

Die erste Bundesgartenschau in zwei Orten: In Gera und Ronneburg. Das WISMUT Bergbau-Areal wurde saniert und verwandelte sich vom Uran-Abbaugebiet zur Neuen Landschaft. 15 Jahre haben Gera und Ronneburg geschufftet – mit einem Ziel: die größte und schönste BUGA zu schaffen. Genießen Sie noch einmal die schönsten Momente. Erleben Sie wie sich eine Stadt verwandelt. Sehen Sie eindrucksvolle Gärten, Blumenhäuser und herrliche Landschaften.

Der Fall Rosemarie Albrecht.

Der Fall Rosemarie Albrecht. video

30 Minuten 3Sat, MDR Fernsehen

Psychiatrie in der NS-Zeit. Ein dunkles Kapitel. Zum ersten Mal soll sich in Thüringen eine Ärztin wegen “Euthanasie”-Verbrechen während der NS-Zeit vor Gericht verantworten. Der Fall könnte das letzte derartige Verfahren in Deutschland werden.

Die Anklage richtet sich gegen die ehemalige Jenaer Universitätsprofessorin und Dekanin der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität, Rosemarie Albrecht, heute 89 Jahre alt. Mindestens eine ihr anvertraute Patientin soll sie ermordet haben. Rosemarie Albrecht war nach dem Studium 1940 auf die psychiatrische Frauenstation des Krankenhauses in Stadtroda gekommen.

Nur schwer lassen sich die Geschehnisse und Umstände von damals rekonstruieren. Zeugen gibt es keine mehr. Die Ermittler stützten sich vor allem auf die Krankenakten. Diese tragen die Unterschrift von Rosemarie Albrecht. In den zwei Jahren, die sie auf der psychiatrischen Station verbrachte, starben 159 Frauen und 11 Kinder. Mehr als in jedem anderem Jahr. Ihre Patientinnen sind vor allem an Herz-Kreislauf-Schwächen oder Lungenentzündung gestorben – typische Diagnosen, mit denen Naziärzte das planmäßige Töten von “lebensunwertem” Leben verschleierten.

Rosemarie Albrecht streitet die Vorwürfe ab. Sie habe nichts gewusst, sie habe die Station nicht geleitet. Oft sei sie als “lebendige Schreibmaschine” eingesetzt worden. Wer war und ist Rosemarie Albrecht? Eine Mörderin? Hat sie einfach nur “funktioniert”? In Interviews schildert sie ihre Sicht der Dinge. Wie glaubhaft sind ihre Erinnerungen?

Franz-Joseph Strauss und die DDR.

Franz-Joseph Strauss und die DDR. video

Serie, MDR Fernsehen

1983. Franz-Joseph Strauss, bayerischer Ministerpräsident, reist durch die DDR. Was als inoffizielle Reise geplant war, wird zum Staatsakt. Strauß besucht Erfurt, Dresden, Naumburg. DDR-Bürger rufen zum ersten mal in aller Öffentlichkeit nach „Freiheit“, durchbrechen Barrieren um zu Franz-Joseph zu gelangen, werden von Staatssicherheitsbeamten abgedrängt, verprügelt.

Und heute 25 Jahre danach? Was ist von diesen Eindrücken geblieben? Augenzeugen berichten. Höhepunkt: Franz Joseph Strauß Jr. Er war damals 22 Jahre, begleitete seinen Vater und offenbart brisante Details.

“Oh well…”
Weine aus Mitteldeutschland.
“Oh well…” video
“Oh well…” video

Serie, MDR Fersehen

Oh well, realy well, sagt er, nimmt das Glas vom Mund, schnüffelt genüsslich daran, schwenkt es mit einer weichen Handbewegung und setzt nochmal zur Verkostung an. „This is God“ „Es ist ein ausgezeichneter Wein“ sagt er dann auf deutsch mit einem lustigen, britischen Akzent „ist der wirklich aus Thüringen?“

Bepackt mit beinahe allen Weinsorten sind wir zu Gast bei Weinguru Sir Huhg Johnson in England. Wenn jemand Ahnung von der Traube hat und weiß was ein guter Wein ist dann ist ER es. Berühmt geworden ist er durch seine „Enzyklopädie der Weine“. Vor unserer Kamera verkostet und bewertet er Weine die er so noch nicht kennt – mit überraschenden Ergebnissen.

Auf Marco Polo’s Spuren.

Auf Marco Polo’s Spuren. video

Indonesien: “Auf Marco Polo’s Spuren”

3 Teile, 30 Minuten, MDR

Axel Brümmer und Peter Glöckner sind Weltenbummler. 1989 brechen sie zu ersten Mal auf. Die Wende in der DDR erleben sie nicht. Denn in dieser Zeit radeln sie gerade durch Asien. Und 20 Jahre später sind sie immer noch Weltenbummler und mit ihren Erlebnissen in ganz Deutschland berühmt. 2004 durchfahren sie auf Marco Polo’s Spuren die Weltmeere. Ihre Dschunke segelt seelenruhig über das indonesische Meer, als der große Tsunami ausbricht. Aber sie haben Glück: er flutscht noch unsichtbar, kraftlos unter ihrem Bug hindurch. Als sie in Phuket ankommen, sehen sie das Unheil. Ihre Abenteuerlust weicht, und sie beginnen Hilfe zu organisieren. „Das passiert uns oft: Dass wir auf der einen Seite Glück haben und auf der anderen Seite immer wieder in unerwartete, spannende Geschichten gezogen werden“ sagt Peter Glöckner.

Fürchte dich nicht…
Japan, Fujiyama
Fürchte dich nicht… video

Japan: “Fürchte dich nicht, langsam zu gehen. Fürchte dich nur, stehen zu bleiben.”

30 Minuten, MDR, 3Sat

Er ist Olympiasieger im Gehen. Er ist der Weltmeister im Walken. Und er lebt mit einem fremden Herz; seit sechs Jahren. Jetzt will es Hartwig Gauder allen beweisen: Auch mit einem transplantierten Organ kann man Weltmeister werden und den Fuji-San besteigen. Dem berühmten Berg in Japan sagt man Wunderbares nach: Wer den Gipfel erreicht, wird neue Lebensenergie gewinnen. So wird der Aufstieg für Hartwig Gauder zur körperlichen Herausforderung und zugleich zur spirituellen Erfahrung.

Plötzlich war ich allein.

Plötzlich war ich allein. video

Hergestellt im Auftrag des Vereins “Gedenkstätte Amthordurchgang” e. V. . Gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung für die Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Hinter Hohen Mauern.

Hinter Hohen Mauern. video

15 Jahre schlummerten Betacam-SP Tapes im Archiv der “Gedenkstätte Amthordurchgang” e. V. Kassetten voller Interviews und historischen Bildern. Im Auftrag der Gedenkstätte haben wir daraus eine bewegende 30 Minuten-Doku hergestellt.

Museum für Naturkunde. Sonderausstellung.
Zeugen des Geraer Zechsteins.
Museum für Naturkunde. Sonderausstellung. video