Thomas Niemann
Geschäftsführer und Autor

Steckbrief: Thomas Niemann

Arbeitsgebiet: Produzent… Autor… Geschäftsführer… Ich mag den Begriff Geschäftsführer allerdings nicht. Er klingt kalt und nach Besserwisserei. Ich will tolle Filme machen und manchmal auch verrückte Dinge produzieren. Deshalb bin ich dem Geschäft.

Seit wann arbeitest Du bei Centauri?
Mein erster offizieller Arbeitstag war der 21.04.2000. An dem Tag habe ich den GmbH-Vertrag unterschrieben.

Was ist das Spannendste, was Du bei Centauri-Film erlebt hast?
Alles. Jeder Tag ist spannend. Am aufregendsten fand ich die Firmengründung. Ich war 24 Jahre alt – jung und naiv. Meine Naivität hat mich allerdings auch vor ängstlichen, zögernden Entscheidungen geschützt. Also Stift raus, Gesellschaftervertrag unterzeichnen und einfach machen!

Welches Projekt war für Dich die größte Herausforderung? Und warum?
Ganz klar: Meine Weltreise “In 10 Tagen um die Welt.” Ich wollte mal was anderes machen: Ein kleines Team, ein toller Protagonist und eine verrückte Sache. Wann ist man im Leben zehn Tage lang auf einer Weltreise und kann den Zuschauern die Türen zu unserer Welt öffnen? Diese Projekte tragen zur Völkerverständigung bei, finde ich. Und mein Gefühl hat mir recht gegeben. Wir brauchen neue Gesichter und neue Stoffe, wenn es gut wird, kommt der Erfolg. N24 gefällt der Film, die gesamte Mannschaft war begeistert. Jetzt soll unsere Doku als Silvesterhighlight bei N24 laufen. (N24, 31.12.2015, 20:05 Uhr)

Was magst Du am Fernsehen besonders?
Fernsehen ist nicht gleich Fernsehen. Fernsehen ist mehr. Es hat sich durch das Internet zu einem offenen Medium gewandelt, in dem man viele tolle Dinge ausprobieren kann. Wahrscheinlich mag ich dieses unendliche Spektrum an Genren und Macharten. Es ist für mich wie ein Spielplatz mit ganz vielen Spielfreunden. Wir bauen nur keine Sandburgen sondern Filme.

Was magst Du am Fernsehen überhaupt nicht?
Arroganz. Schnippigkeit. Hektik. Zeitdruck. Sparmaßnahmen. Schlechte VJ’s.

Welche Chancen hast du durch Centauri bekommen?
Ich habe ein super Team und bin absolut stolz auf meine Leute. Chancen… Menschen führen, für Zuschauer Filme produzieren, die auch ankommen.

Katja Werner
Leitung Studio Thüringen
Katja Werner video

Steckbrief: Katja Werner

Arbeitsgebiete: Disposition, Programmleitung, Organisation.

Seit wann arbeitest Du bei Centauri?
Februar 2001

Was ist das spannendste, dass Du bei Centauri-Film erlebt hast?
Eines abends stand für ein “Überspiel” ein australisches Fernsehteam vor der Tür. Das Überspiel entpuppte sich dann schnell als Liveschalte nach Sidney. Als wir dann endlich früh um fünf nach Hause gefahren sind ahnte keiner von uns was für den Rest der Woche noch auf uns zu kommt. Am nächsten Abend standen plötzlich zwei australische Teams vor der Tür und am übernächsten Abend waren es dann drei! Wir haben eine Woche wortwörtlich Tag und Nacht gearbeitet! Der Kaffeeverkauf in Gera ging sprunghaft in die Höhe!

Welches Projekt war für Dich die größte Herausforderung? Und warum?
Die elektronische Internetzollanmeldung! Warum? Weil von I bis Z jeder meinte das wäre viel zu kompliziert. Nur Mut an alle Disponenten! Es ist zu schaffen!

Mit welcher Technik drehst Du denn am Liebsten?
Ich drücke am liebsten – die Tasten auf dem Telefon!

Was magst Du am Fernsehen besonders?
Individualismus!

Was magst Du am Fernsehen überhaupt nicht?
Oft wird zu viel Panik gemacht!

Welche Chancen hast du durch Centauri bekommen?
1. die auf ein tolles Team
2. immer noch ein tolles Team
3. die Chance auf eigenverantwortliche Arbeit die immer eine Überraschung bereit hält

Wie sehen Deine Zukunftspläne aus?
Mal schaun was sich ergibt! Meldet euch! Aber vorsicht – ihr müßt schon was außergeöhnliches zu bieten haben!

Andreas Hüttig
a.huettig@centaurifilm.de
Andreas Hüttig video

Steckbrief: Andreas Hüttig.

Arbeitsgebiet: Kameramann, EB-Technikverantwortlicher, Schnitt

Seit wann arbeitest Du bei Centauri?
Seit der Firmengründung noch unter dem Namen alpha TV

Was ist das spannendste, dass Du bei Centauri-Film erlebt hast?
Das spannendste war glaube ich die Entstehung unseres nun mittlerweile 10 jähringen Unternehmens. Ich habe seinerzeit mit Thomas Niemann und anderen Kollegen zusammen für eine Produktionsfirma im Fernsehgeschäft gearbeitet. Deren Chef hat damals mit sehr krummen Finanzgeschäften seine eigene Firma und natürlich auch alle Mitarbeiter finanziell ausbluten lassen. Da dieser Zustand für alle von uns irgendwann untragbar wurde, wir uns aber sicher auch aus Unkenntnis sehr lange Zeit ließen etwas zu bewegen, entstand eine recht skurile Situation. Übernahmegedanken kamen auf und am Ende entstand, natürlich sehr zaghaft, mit Hilfe unseres Partnerunternehmens und des Mitteldeutschen Rundfunks unsere heutige Firma. Heute kann man zu dieser Sache sicher sagen “Ende gut, alles gut”

Welches Projekt war für Dich die größte Herausforderung?
Das wohl spannendste Projekt und damit auch die größte Herausforderung war für mich sicher die Auslandsfilmproduktion “Die Dschunke”. Drei Halbstundenfilme für den MDR mit zwei Thüringern, die mit einer selbstgebauten Hochseedschunke von Indonesien nach Deutschland gereist sind. Drehbedingungen, die zum Teil alles andere als einfach waren (im tropischen Indonesien dauerhaft beschlagenes Objektiv, Seekrankheit, Beinahekatastrophen auf See, zwischenmenschliche Probleme usw). Am Ende aber auch hier sehr viele nachhaltige Erlebnisse verbunden mit dem dazugewinnen von einiger Lebenserfahrung.

Mit welcher Technik drehst Du denn am Liebsten?
Am liebsten arbeite ich, was die Kamera betrifft, natürlich mit Sony-Technik. Hier ist einfachmal gegenüber Panasonic die jahrelange Broadcast-Erfahrung und Professionalität, wie Qualität der Technik eindeutig zu spüren. Dazu immer auch mit Zusatztechnik, mit der ich andere und ungewöhnlichere Bildeindrücke entstehen lassen kann.

Was magst Du am Fernsehen besonders?
Am Fernsehen mag ich besonders die fast unbegrenzten kreativen Umsetzungsmöglichkeiten der Gestaltung.

Was magst Du am Fernsehen überhaupt nicht?
… die heutige “Fernsehlandschaft”. Zu viele Programme mit daraus resultierend viel!!! zu wenig Qualität. Zu schnell und zu einfach kann man sich heute Kameramann, Kamerafrau, Cutter oder Cutterin nennen. Die politisch erzeugten Ausbildungsstrukturen und die immer besser werdende Amateurtechnik führt da sicher in die falsche Richtung. VJ :-( (

Welche Chancen hast du durch Centauri bekommen?
Ich habe durch Centauri in den letzten zehn Jahren die Möglichkeit bekommen, meine Arbeit als Kameramann zu festigen, mit neuen Techniken umgehen zu können, selbst neue Techniken zu entwickeln und nun seit Kurzem auch noch meine “first steps” im Avid-Schnitt zu machen.

Wie sehen Deine Zukunftspläne aus?
…der Firma meine Fähigkeiten und meine Kreativität bestmöglich zur Verfügung zu stellen mit vielen interessanten und spannenden Aufgaben.

Hans Radschiner
h.radschiner@centaurifilm.de
Hans Radschiner video

Steckbrief: Hans Radschiner.

Arbeitsgebiet: technische Leitung, Cutter, Kamera-Assistent

Seit wann arbeitest Du bei Centauri?
01.05.2000

Was ist das spannendste, dass Du bei Centauri-Film erlebt hast?
Als 2005 plötzlich und unerwartet mehrere australische Journalistinnen vor der Tür standen und meinten sie müssten für einige Tage für das australische Morgenmagazin arbeiten. Sie nahmen ganz selbstverständlich sämtliche Technik von uns sofort in Beschlag. Durch die Zeitverschiebung waren das lange, sehr lange Arbeitstage, die immer mit einer Liveeinspielung nach Australien endeten. Der Anlaß war ein trauriger, tödlicher Unfall bei der Thüringen-Radrundfahrt der Frauen. Aber die Erfahrung mit diesen professionellen, freundlichen Mädels zusammengearbeitet zu haben, einfach Unbezahlbar.

Welches Projekt war für Dich die größte Herausforderung? Und warum?
Die größte Herausforderung war der BUGA Begleitfilm, ein riesiges Projekt über einen langen Zeitraum (mehrere Jahre), immer das Tagesgeschäft im Vodergrund. Es war schon ein echter Happen.

Was magst Du am Fernsehen besonders?
Am Fernsehen mag ich, die Teamleistung, den Zeitdruck.

Was magst Du am Fernsehen überhaupt nicht?
Die Kurzlebikeit der Erfolge als auch der Mißerfolge. Ich finde dadurch geht die Komplexität der täglichen Herausforderungen im laufe der Zeit verloren. Schade eigentlich.

Welche Chancen hast du durch Centauri bekommen?
Ich habe eine abwechslungsreiche interessante Arbeit, die mich täglich neu herausfordert, da sich die Technik so rasant entwickelt und man ständig neue Geschichten erlebt.

Wie sehen Deine Zukunftspläne aus?
Ich möchte in dieser Firma, in der ich mich absolut wohl fühle die Rente erreichen.

Benjamin Linke
b.linke@centaurifilm.de
Benjamin Linke video

Steckbrief: Benjamin Linke.

Arbeitsgebiete:
Kamera, Cutter

Seit wann arbeitest Du bei Centauri?
August 2007

Was ist das spannendste, dass Du bei Centauri-Film erlebt hast?
Ein mehrtägiger Dreh in Edinburgh/ Schottland, denn es war mein erster Flug in einem richtigen großen Flugzeug und meine erste Auslandsdienstreise.

Welches Projekt war für Dich die größte Herausforderung? Und warum?
„Ben, du darfst nächste Woche aus Kenia berichten!“ Nach dieser äußerst überraschenden Ansage ging das Abenteuer erst richtig los. Flug auf einen fremden Kontinent – vom eisigen Winter in den afrikanischen Hochsommer – bombadiert mit tausenden neuen Eindrücken einer noch nie erlebten Kultur. Zwei Beiträge entstanden sendefertig mit Kamera und mobiler Schnitttechnik! Zusammen mit Kollegin Kathleen war ich unterwegs zwischen Slums, afrikanischen Grundschulen und einem Bilderbuchstrand.

Mit welcher Technik drehst Du denn am Liebsten?
Mit der Digibeta-Mühle.

Was magst Du am Fernsehen besonders?
Aktuelle Informationen aus aller Welt, hier und da (leider meist zu nächtlicher Stunde) ein guter Film.

Was magst Du am Fernsehen überhaupt nicht?
Hektische Schnitte in „MTV“-Manier, zu viel inhaltlicher Nonsens

Welche Chancen hast du durch Centauri bekommen?
Professionelles Fernsehen erlernen und erleben, Ausbildung im Beruf Mediengestalter Bild/Ton und Festanstellung bei einer professionellen und kreativen Produktionsfirma mit familiärem Ambiente :-) , viele spannende, berufliche Erfahrungen sammeln.

Wie sehen Deine Zukunftspläne aus?
Ich möchte noch einige Jahre bei Centauri arbeiten, aber irgendwann einmal hoffe ich meinen Traum vom eigenen Kinofilm zu verwirklichen.

Christian Wohlfarth
c.wohlfarth@centaurifilm.de
Christian Wohlfarth video

Steckbrief: Christian Wohlfarth.

Arbeitsgebiete:
Kamera-Assistent, Cutter

Seit wann arbeitest Du bei Centauri?
Juli 2013

Redaktion – Autoren

Redaktion – Autoren video

Arne Schein
Eric Schulz
Kathleen Bernhardt
Marian Riedel
Matthias Weidner
Thomas Niemann